Dezentrale Antriebe
Moderne Antriebe für den Traditionsbetrieb

Von Gunthart Mau, Referent Fachpresse bei SEW-Eurodrive 5 min Lesedauer

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Die Abfüll- und Transporttechnik der Andechser Klosterbrauerei sollte modernisiert werden. Mit 70 dezentralen Antriebseinheiten von SEW-Eurodrive zog moderne, energieeffiziente Antriebstechnik in die Traditionsbrauerei ein. Dadurch erhöhte sich die Produktionskapazität, der Ressourcenaufwand wurde minimiert.

Kloster Andechs wurde 1455 gegründet und ist Bayerns ältester Wallfahrtsort. Seit über 550 Jahren werden hier Klosterbiere gebraut. Die Mönche betreuen die Wallfahrt und leiten die klösterlichen Wirtschaftsbetriebe, mit denen sie ihr vielfältiges Engagement finanzieren.(Bild:  Kloster Andechs/Argum)
Kloster Andechs wurde 1455 gegründet und ist Bayerns ältester Wallfahrtsort. Seit über 550 Jahren werden hier Klosterbiere gebraut. Die Mönche betreuen die Wallfahrt und leiten die klösterlichen Wirtschaftsbetriebe, mit denen sie ihr vielfältiges Engagement finanzieren.
(Bild: Kloster Andechs/Argum)

In der Gemeinde Andechs, oberhalb des Ammersees, befindet sich auf dem „Heiligen Berg Bayerns“ das Kloster Andechs. Es hat eine eigene Landwirtschaft – mit rund 200 ha Wald und 200 ha Grünland – und natürlich die berühmte Brauerei. Daneben gibt es den Klostergasthof sowie das Bräustüberl, das seit Jahrhunderten als Pilgergaststätte bekannt ist. Die klösterlichen Wirtschaftsbetriebe haben heute zusammen etwa 200 Mitarbeiter. Seit 1850 ist das Kloster Andechs Wirtschaftsgut der Abtei Sankt Bonifaz in München.

Investition in aktuelle Abfüll- und Transporttechnik

Die Andechser Brautradition wird fortlaufend durch moderne Methoden und Verfahren weiterentwickelt. Vor wenigen Jahren traf die Klosterbrauerei die Entscheidung, in neue, zeitgemäße Abfüll- und Transporttechnik zu investieren. „Die Flaschenfüllerei musste erneuert werden, nachdem sie fast 30 Jahre in Betrieb war“, erläutert Stefan Müller, Leiter Betriebstechnik der Klosterbrauerei. Die seinerzeit verbauten Komponenten waren nicht mehr auf dem Stand der Technik. Ein weiterer Fokus lag auf der Umweltverträglichkeit der Anlage, vor allem in Hinblick auf den Energieeinsatz.