Fertigungsautomatisierung Anlagen gut synchronisiert mit Komponenten aus einer Hand

Autor / Redakteur: Stephan Hotz und Wolfgang Langhammer / Helmut Klemm

Ein Hersteller von Replikationsanlagen für die Verfielfältigung von optischen Datenträgern hat die Automatisierung einem einzigen Anbieter anvertraut. Von diesem Unternehmen sind seit 1999 rund 95.000 Komponenten in die Anlagen eingegangen. Fast alle laufen noch einwandfrei.

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Bild 1: Die Replikationsanlage Bluline II kann auf nur 17 Quadratmetern täglich rund 20.000 Blu-ray Discs – optische Datenträger – produzieren; alle vier Sekunden kommt eine Disc aus der Maschine.
Bild 1: Die Replikationsanlage Bluline II kann auf nur 17 Quadratmetern täglich rund 20.000 Blu-ray Discs – optische Datenträger – produzieren; alle vier Sekunden kommt eine Disc aus der Maschine.
(Bild: Singulus)

Im Spätherbst und vor allem in der Vorweihnachtszeit ist Hochkonjunktur für die Hersteller sogenannter Blu-ray Discs, die in der Nachfolge der DVD Filme in hoher Auflösung – in Heimkinoqualität – versprechen. Replikationsanlagen produzieren dann im Dauerbetrieb viele Tausende dieser optischen Datenträger täglich, damit sie noch vor den Festtagen in die Regale der Kaufhäuser gelangen und in Online-Shops angeboten werden können.

So wie in diesem Fall gibt es viele Hersteller von Unterhaltungselektronik, die in Stoßzeiten große Mengen eines komplexen Hightech-Produkts in kurzer Zeit fertigen müssen. Daraus ergeben sich hohe Anforderungen an die Maschinenbauer hinsichtlich präzise gesteuerter Einzelprozesse und deren Ergebnisqualität sowie auch im Hinblick auf Integration der einzelnen Prozessschritte in den Gesamtablauf. Unter dem Gesichtspunkt der Rentabilität sind kürzeste Zykluszeiten bei gleichzeitig geringem Fehlerausschuss erforderlich.

Passendes Leistungsspektrum aus Hardware und Support

Die Singulus Technologies AG, ein führender Hersteller von Replikationsanlagen für CD, DVD und Blu-ray Discs, suchte schon 1999 nach einem Automatisierungspartner, mit dem das Unternehmen den steigenden Anforderungen bei der Produktion von CD am besten gerecht werden konnte. Die Wahl fiel damals auf Mitsubishi Electric.

Gesucht hatte Singulus nach einem neuen Lieferanten, der langlebige und leistungsstarke Komponenten aus einer Hand liefern konnte. Dafür kam Mitsubishi infrage, denn bei diesem Unternehmen konnte man davon ausgehen, dass es sich um einen langjährig potenten und zuverlässigen Partner handelte. Außerdem bot Mitsubishi aus der Sicht von Singulus das passende Leistungsspektrum aus Hardware und technischem Support an.

Beide Unternehmen tauschten sich vom ersten Tag an intensiv und auf hohem Niveau über die Prozessanforderungen zur Herstellung von CD und die dazu passenden Antriebskomponenten aus. Experten aus Japan und der Mitsubishi-Electric-Zentrale in Ratingen unterstützten Singulus zunächst bei der Implementierung der Hardware und auch bei der ersten Programmierung.

Zusammenarbeit auf neue Anlagen und Produktgenerationen ausgeweitet

Singulus weitete die Zusammenarbeit sukzessive dann auf neue Anlagen und neue Produktgenerationen aus. Das führte so weit, dass ein Mitarbeiter von Mitsubishi seit mehr als acht Jahren direkt in der Konstruktion bei Singulus tätig ist und die Entwicklung neuer Prototypen und die Umsetzung aktueller Anforderungen unterstützt.

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