Spanende Fertigung Auch ohne Kurven wirtschaftlich

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Kurven-Drehautomaten haben sich in den Betrieben seit Jahrzehnten tausendfach zur Bearbeitung überwiegend weniger komplexer Drehteile bewährt. Einmal eingerichtet, sind diese was die Taktzeit anbelangt, noch heute unschlagbar schnell. Selbst moderne CNC-Drehmaschinen kommen dabei in Bezug auf die Taktzeit häufig nicht mit. Inzwischen hat sich allerdings die Produktionslandschaft grundlegend geändert. Die Teilevielfalt hat zugenommen, die Losgrößen pro Teil sind kleiner geworden und die Änderungshäufigkeit der Werkstücke ist wesentlich gestiegen. Dies hat zur Folge, dass Kurvenautomaten immer öfters umgerüstet werden müssen.

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Durch den zeitintensiven Umrüstprozess stehen diese Maschinen deshalb immer häufiger still, und Produktivität geht verloren. Die Ersatzteilversorung wird zunehmend problematischer. Objektiv betrachtet, sind diese Maschinen mehr und mehr nur scheinproduktiv. Ein weiteres Problem besteht darin, dass jüngere Mitarbeiter nicht mehr bereit sind, das Umrüsten von Automaten zu erlernen und die erfahrenen älteren Mitarbeiter immer weniger zur Verfügung stehen. Somit geht die Kostenschere weiter auseinander. Es stellt sich nun die Frage nach einer modernen Alternative. Der Markt bietet inzwischen zwar eine Vielzahl moderner CNC-Drehmaschinen, aber aus Kostengründen können diese für die einfachen Drehteile, wie sie die Kurven-Drehautomaten fertigen, häufig jedoch nicht wirtschaftlich eingesetzt werden.Linearachsen übernehmen Funktionen des RevolversInzwischen gibt es eine Lösung: Die CNC-Spezialisten der Müga-Werkzeugmaschinen GmbH haben eine CNC-Drehmaschine im Programm, die speziell als wirtschaftlicher Ersatz für Kurvenautomaten entwickelt wurde – die zweiachsige CNC-Drehmaschine Mügaturn GT2-25. Dieses innovative Maschinenkonzept ist als Senkrechtbettmaschine für optimalen Spänefall konzipiert ? einen Werkzeugrevolver sucht man dabei vergebens. Zwei Linearachsen übernehmen dabei die Funktionen des Werkzeugrevolvers. So stehen insgesamt vier Werkzeuge für die Außenbearbeitung und drei Werkzeuge für die Innenbearbeitung zur Verfügung (Bild 1 ).Ein weiteres Merkmal ist die sehr kurze Span-zu-Span-Zeit von nur 0,5 s. Der Stangendurchlass beträgt 25 mm, die Spindeldrehzahl maximal 6000 min?1. Die PC-basierte CNC mit Pentium-Prozessor ermöglicht grafische Simulationen sowie auch grafisch unterstütztes Programmieren direkt an der Maschine (Bild 2). Ein weiteres Merkmal ist das intelligente elektronische Handrad. Es ermöglicht das manuelle Abfahren des NC-Programms, verhindert Kollisionen und unterstützt die Taktzeit-Optimierung des eingegebenen Programms.Mit integrierter Schnittstelle für einen 1, 1,5 oder 3-m-Stangenlader mit Magazin steht dem mannarmen automatischen Betrieb der Maschinen nichts mehr im Wege. Entscheidend ist jedoch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis dieser CNC-Drehmaschine, denn davon hängen entscheidend die für die wirtschaftliche Bearbeitung so wichtigen Stückkosten ab. So beträgt der Preis für die komplette CNC-Drehmaschine mit Späneförderer und Teilefänger mit Transportband 29?800 Euro, mit einem 3-m-Stangenlademagazin sind es 40?000 Euro. Alternativ liegt die Leasing-rate bei 600 beziehungsweise 800 Euro pro Monat. Durch das innovative Maschinenkonzept können auch am Produktionsstandort Deutschland Drehteile mit geringerer Komplexität wirtschaftlich gefertigt werden.Außerdem wird es Betrieben ermöglicht, mit geringen Investitionskosten in die CNC-Te Kurven-Drehautomaten haben sich in den Betrieben seit Jahrzehnten tausendfach zur Bearbeitung überwiegend weniger komplexer Drehteile bewährt. Einmal eingerichtet, sind diese was die Taktzeit anbelangt, noch heute unschlagbar schnell. Selbst moderne CNC-Drehmaschinen kommen dabei in Bezug auf die Taktzeit häufig nicht mit. Inzwischen hat sich allerdings die Produktionslandschaft grundlegend geändert. Die Teilevielfalt hat zugenommen, die Losgrößen pro Teil sind kleiner geworden und die Änderungshäufigkeit der Werkstücke ist wesentlich gestiegen. Dies hat zur Folge, dass Kurvenautomaten immer öfters umgerüstet werden müssen. Durch den zeitintensiven Umrüstprozess stehen diese Maschinen deshalb immer häufiger still, und Produktivität geht verloren. Die Ersatzteilversorung wird zunehmend problematischer. Objektiv betrachtet, sind diese Maschinen mehr und mehr nur scheinproduktiv. Ein weiteres Problem besteht darin, dass jüngere Mitarbeiter nicht mehr bereit sind, das Umrüsten von Automaten zu erlernen und die erfahrenen älteren Mitarbeiter immer weniger zur Verfügung stehen. Somit geht die Kostenschere weiter auseinander. Es stellt sich nun die Frage nach einer modernen Alternative. Der Markt bietet inzwischen zwar eine Vielzahl moderner CNC-Drehmaschinen, aber aus Kostengründen können diese für die einfachen Drehteile, wie sie die Kurven-Drehautomaten fertigen, häufig jedoch nicht wirtschaftlich eingesetzt werden. Linearachsen übernehmenFunktionen des RevolversInzwischen gibt es eine Lösung: Die CNC-Spezialisten der Müga-Werkzeugmaschinen GmbH haben eine CNC-Drehmaschine im Programm, die speziell als wirtschaftlicher Ersatz für Kurvenautomaten entwickelt wurde - die zweiachsige CNC-Drehmaschine Mügaturn GT2-25. Dieses innovative Maschinenkonzept ist als Senkrechtbettmaschine für optimalen Spänefall konzipiert, einen Werkzeugrevolver sucht man dabei vergebens. Zwei Linearachsen übernehmen dabei die Funktionen des Werkzeugrevolvers. So stehen insgesamt vier Werkzeuge für die Außenbearbeitung und drei Werkzeuge für die Innenbearbeitung zur Verfügung (Bild 1 ).Ein weiteres Merkmal ist die sehr kurze Span-zu-Span-Zeit von nur 0,5 s. Der Stangendurchlass beträgt 25 mm, die Spindeldrehzahl maximal 6000 min?1. Die PC-basierte CNC mit Pentium-Prozessor ermöglicht grafische Simulationen sowie auch grafisch unterstütztes Programmieren direkt an der Maschine (Bild 2). Ein weiteres Merkmal ist das intelligente elektronische Handrad. Es ermöglicht das manuelle Abfahren des NC-Programms, verhindert Kollisionen und unterstützt die Taktzeit-Optimierung des eingegebenen Programms.Mit integrierter Schnittstelle für einen 1, 1,5 oder 3-m-Stangenlader mit Magazin steht dem mannarmen automatischen Betrieb der Maschinen nichts mehr im Wege. Entscheidend ist jedoch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis dieser CNC-Drehmaschine, denn davon hängen entscheidend die für die wirtschaftliche Bearbeitung so wichtigen Stückkosten ab. So beträgt der Preis für die komplette CNC-Drehmaschine mit Späneförderer und Teilefänger mit Transportband 29?800 Euro, mit einem 3-m-Stangenlademagazin sind es 40?000 Euro. Alternativ liegt die Leasing-rate bei 600 beziehungsweise 800 Euro pro Monat. Durch das innovative Maschinenkonzept können auch am Produktionsstandort Deutschland Drehteile mit geringerer Komplexität wirtschaftlich gefertigt werden. Außerdem wird es Betrieben ermöglicht, mit geringen Investitionskosten in die CNC-Technik einzusteigen. MM

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