gesponsertBest of Industry Award 2023 Auf dem Weg zur grünen Fabrik

2 min Lesedauer

Gesponsert von

Die Firma Profiroll errichtete ein neues Produktionszentrum für Walzwerkzeuge mit 40 Schleifmaschinen und 100 Arbeitsplätzen. Mit höchsten Ansprüchen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes werden jährlich zehntausende Werkzeuge in höchster Qualität feinbearbeitet.

Neues Produktionszentrum integriert sich im Standort Bad Düben(Bild:  Profiroll)
Neues Produktionszentrum integriert sich im Standort Bad Düben
(Bild: Profiroll)

Worum handelt es sich bei Ihrer Innovation?

Zur Erweiterung der Produktionsflächen wurde ein neues Produktionszentrum mit einer Gesamtfläche von 3.300 qm geschaffen. Mit bewährter Technik hätte der jährliche Stromverbrauch 3.300 MWh betragen. Durch ein umfangreiches und ineinander verzahntes Maßnahmenpaket konnte der Strombedarf um über 60% reduziert werden. Jährlich werden ca. 1.000 Tonnen CO2 eingespart.

Was gab den Ausschlag für die Entwicklung der Innovation?

Mit dem Bau der neuen Fabrik sollte ein ökologisches Pilotprojekt unter Berücksichtigung eines vielschichtigen Umwelt- und Energiemanagements geschaffen werden. Ebenso wichtig waren ganzjährig konstante klimatische Arbeitsbedingungen in diesem Produktionszentrum.

Ist das Projekt in seiner gegenwärtigen Form die finale Version, oder sind auch hier noch Weiterentwicklungen denkbar?

Wir sind noch nicht am Ziel angekommen. Seit Ende 2022 überarbeiten wir unser Abfallmanagement. Angefallener Schleifschlamm und verbrauchte Schleifscheiben werden aufbereitet und der Stahlindustrie rückgeführt. Im ersten Halbjahr konnten über 100 Tonnen CO2 eingespart werden. Zudem befinden wir uns im Umbau unserer Heizungssysteme in den Bestandshallen. Anfallende Prozesswärme soll in das Heizungssystem eingespeist werden und den künftigen Gasbedarf für ganz Profiroll auf Null senken. Nicht zuletzt planen wir im Jahr 2024 die Erweiterung unserer 750 kWp Photovoltaikanlage.

Musste sich die Idee zur Innovation zunächst gegen Bedenken oder gar Widerstände im eigenen Haus behaupten, oder waren die Kolleginnen und Kollegen von Anfang an Feuer und Flamme für das Projekt?

Von der Idee einer grünen Fabrik waren wir alle sofort begeistert. Nichtsdestotrotz führten einzelne Maßnahmen zu angeregten Diskussionen. Allem voran die Zentralisierung der Kälte- und Aufbereitungstechnik. Neben den Mehrkosten in Höhe von 2 Mio.€ bedeutet jede Stunde Zentralanlagenausfall einen um Faktor 40 höheren Produktionsausfall. Im Ergebnis sind alle sensiblen Anlagenelemente redundant ausgeführt, ein gutes Ersatzteilmanagement angelegt und regelmäßige Wartungen werden über arbeitsfreie Tage geplant.

(ID:49595421)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung