Kühlschmierstoffe Aus für freies Formaldehyd in Kühlschmierstoffen

Autor / Redakteur: Peter Königsreuther / Peter Königsreuther

Der Maschinenbau und die Metall verarbeitende Industrie müssen der neuen Gesetzeslage hinsichtlich der Verwendung von freiem Formaldehyd Folge leisten und nach entsprechend formulierten Systemen Ausschau halten. Rhenus Lub hat jetzt schon die passenden gesetzeskonformen Produkte im Portfolio.

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In den Laboren von Rhenus Lub entstehen nach Angaben des Unternehmens heute schon Kühlschmierstoffe, die der 6. ATP entsprechen.
In den Laboren von Rhenus Lub entstehen nach Angaben des Unternehmens heute schon Kühlschmierstoffe, die der 6. ATP entsprechen.
(Bild: Rhenus Lub)

Für Kunden von Rhenus Lub bedeutet das konkret: Die neue Regelung der 6. ATP (Adaption to Technical Progress) der europäischen CLP-Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen wird für sie kein Thema. Mit dieser Verordnung stuft das Komitee zur Risikobewertung (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur (Echa) Formaldehyd als krebserregend (Kategorie 1B) und mutagen (Kategorie 2) ein. Schon Mitte 2015 tritt die neue Regelung voraussichtlich in Kraft.

Messung der Formaldehyd-Konzentration ist bei Rhenus Lub seit Jahren Standard

Mit modernen Schmierstoffen von Rhenus Lub sind die Anwender in doppelter Hinsicht auf der sicheren Seite. Man verzichtet bereits seit Langem auf die Verwendung von freiem Formaldehyd in Produkten der Marke Rhenus. Zwar seien einige Kühlschmierstoffe (Kühlschmierstoffen) aus dem Portfolio mit Formaldehyd-Depots ausgestattet und könnten im Laufe des Bearbeitungsprozesses minimalste Konzentrationen davon freisetzen, heißt es, aber diese abgegebene Menge werde bei den Kühlschmierstoffen von Rhenus Lub heute und in Zukunft den vorgeschriebenen Grenzwert von 1000 ppm, also 0,1 % Formaldehyd, bei Weitem nicht erreichen, versichert Meinhard Kiehl, Direktor Marketing, Produktmanagement der Firma. Produkte, die Formaldehyd-Depots enthalten, könnten auch in Zukunft bedenkenlos eingesetzt werden. Ganz wichtig sei für die Anwender, dass eine Kennzeichnung auch nach Inkrafttreten der 6. ATP nicht erforderlich sei.

Die Messung der Formaldehyd-Konzentration gehört bei Rhenus Lub seit Jahren zum Standardprozedere. Die Schmierstoffexperten bestimmen anhand eines Skalarsystems exakt die maximal mögliche Menge abspaltbaren Formaldehyds, wie es heißt. Dies sei jedoch nur ein theoretischer Höchstwert. In der Bearbeitungspraxis werde nur ein geringer Bruchteil davon tatsächlich an die Umgebung abgegeben. Für Kunden sei mit dieser Messmethode also höchste Sicherheit garantiert, so Kiehl.

Neueste Generation von Kühlschmierstoffen erreicht lange Standzeiten

„Viele Unternehmen und ihre Kunden wollen und sollen sich jedoch künftig gar nicht erst mit der Frage nach der Einhaltung vorgeschriebener Richtwerte befassen“, betont Kiehl. Für sie halte man schon eine breite Palette von Kühlschmierstoffen bereit, die in der Praxis erprobt seien und vollständig auf Formaldehyd und seine Depotstoffe verzichteten, erklärt der Spezialist.

Mit diesen neuartigen Kühlschmierstoffen seien die Anwender schon heute auf der sicheren Seite, und das sowohl in Bezug auf die 6. ATP als auch auf die Prozesssicherheit ihrer eigenen Produktionsabläufe. Die neueste Generation dieser Kühlschmierstoffe erziele in der Bearbeitungspraxis nicht nur ebenso lange Standzeiten wie Produkte mit Formaldehyd-Depots, sondern sei sogar deutlich leistungsfähiger, so Kiehl. Abschließend meint Kiehl: „Letztendlich entscheidet jeder Kunde selbst.“

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