Imposante Gehaltslisten Ausbildung macht sich im Vergleich zum Studium durchaus bezahlt

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Viele wollen nach der Schule studieren, weil die Gehalts- und Karriereaussichten besser sind. Wie eine Stepstone-Analyse will beweisen, dass das nicht mehr so ganz stimmig ist ...

Was ist nach der Schule besser? Eine Ausbildung anfangen, wie hier? Oder lieber doch gleich ab ins Studium? Eigentlich ist es laut einer neuen Studie egal, wie man beginnt. Die Chancen – auch die beim Gehalt für Einsteiger – sind überall gut, wenn man es richtig angeht ...(Bild:  P. Ollmann)
Was ist nach der Schule besser? Eine Ausbildung anfangen, wie hier? Oder lieber doch gleich ab ins Studium? Eigentlich ist es laut einer neuen Studie egal, wie man beginnt. Die Chancen – auch die beim Gehalt für Einsteiger – sind überall gut, wenn man es richtig angeht ...
(Bild: P. Ollmann)

Eine aktuelle Auswertung von Stepstone zeigt offensichtlich, dass eine Ausbildung in den richtigen Berufen im Vergleich zur Karriere nach dem Studium finanziell längst kaum Abstriche bedeutet. Die Experten meinen auch, dass eine Ausbildung sogar ein klügerer erster Schritt ins Berufsleben sein kann. Wer etwa eine Ausbildung als Chemikant oder als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement abschließe, den erwarte in den darauffolgenden drei Jahren im Median bereits über 53.000 Euro jährlich. Die höchsten Einstiegsgehälter nach der Ausbildung spiegelten dabei auch den derzeitigen wirtschaftlichen Wandel in Deutschland wider. Denn der Markt zahle dort am meisten, wo in einem Sektor Fachkräftemangel herrsche. Und Zukunftsrelevanz wird entsprechend honoriert. Ob Verteidigungssektor, Digitalisierung oder die Absicherung der alternden Bevölkerung: Wer in diesen Feldern eine Ausbildung absolviert, sichert sich nicht nur einen systemrelevanten Job, sondern auch eine überdurchschnittliche Vergütung.

Top-10 der bestbezahlten Einsteigerausbildungen

Unter den Spitzenreitern liegen 2026 etwa Berufe im Luftfahrt- und Verteidigungssektor, der Digitalwirtschaft und dem Gesundheits- und Sozialwesen, heißt es von Stepstone. So liegen Auszubildende im Bereich Fluggerätmechanik mit den Schwerpunkten Triebwerkstechnik oder Fertigungstechnik auf Rang drei der bestbezahlten Ausbildungsberufe in diesem Jahr. Von der technologischen Transformation profitierten auch Kaufleute für Digitalisierungsmanagement, Mathematisch-technische Software-Spezialisten und Fachinformatiker zum Thema Daten- und Prozessanalyse. Der demografische Wandel bringe jedoch auch die Gehälter für Pflegefachleute mit Schwerpunkt Altenpflege und Sozialversicherungsfachangestellte mit einer Spezialisierung auf Rente in die Top 10. Das sind die zehn am besten bezahlten Ausbildungsjobs für Einsteiger im Schnitt:

  • Chemikant: 53.250 Euro;
  • Kaufleute im Digitalisierungsmanagement: 53.000 Euro;
  • Fluggerätmechaniker für Fertigungstechnik: 51.750;
  • Fluggerätmechaniker für Triebwerkstechnik: 51.250 Euro;
  • Operationstechnischer Assistent: 51.250 Euro;
  • Pflegefachleute (Altenpflege): 51.000 Euro;
  • Sozialversicherungs-Fachangestellter bei Rentenversicherungen: 50.750 Euro;
  • Mathematisch-technischer Softwareentwickler: 49.750 Euro;
  • Pharmakant: 49.500 Euro;
  • Fachinformatiker für Daten und Prozessanalyse: 49.500 Euro;
  • Investmentfonds-Kaufleute: 49.500 Euro.

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