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Weitere wichtige Kompetenzen sind Mut (61 % der Befragten gaben dies als zentrale Kompetenz für Führungskräfte in der Automobilindustrie an), Kreativität (60 %), schnelles Lernen (53 %), Einfallsreichtum (50 %) und die Fähigkeit zu delegieren (40 %). „Unsere Untersuchung verdeutlicht, dass wir einen Automanager neuen Typus benötigen“, sagt Stemmler.
Ohne Talent-Strategie droht Verlust der Wettbewerbsfähigkeit
Umso verwunderlicher ist, dass 68 % der Befragten die eigene Talent-Pipeline für maximal durchschnittlich erachten. Fast die Hälfte (47 %) ist sich nicht sicher, ob es dem eigenen Unternehmen gelingt, die richtigen Nachfolger zu identifizieren und aufzubauen. Dies mag auch damit zusammen hängen, dass nur ein Fünftel (24 %) der Ansicht ist, dass sie über eine klar definierte Talentstrategie verfügen, die mit den Gesamtstrategie und den daraus resultierenden Business-Zielen im Einklang ist. 15 % verfügen über überhaupt keine Talentstrategie. Weitere 24 % haben sogar geantwortet, dass Personal- und Geschäftsstrategie häufig in Konflikt miteinander stehen.
Stemmler sagt: „Um in einer Zukunft des immer stärker werdenden Wettbewerbs und disruptiver Marktteilnehmer nicht nur bestehen, sondern auch weiterhin erfolgreich zu sein, es für Automobilhersteller unabdingbar, sich neuem Denken, neuen Ansätzen, eben neuen Menschen zu öffnen. Dazu reicht es aber nicht aus der Hüfte zu Schießen und den ein oder anderen Vorzeige-Digitalisierungschef zu installieren, sondern eine konsistente Personal- und Talent-Strategie aufzubauen und dieser mit aller Konsequenz umzusetzen.“
* Weitere Informationen: Korn Ferry International GmbH, 60325 Frankfurt am Main
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