Autoflaute

Mercedes, Volkswagen, Audi und jetzt auch BMW: Es läuft nur mau

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Schwächelnder China-Markt plagt Audi sehr

Die Ingolstädter VW-Tochter Audi hat es im dritten Quartal besonders hart erwischt. Denn ihre Auslieferungen von Fahrzeugen sind um fast ein Fünftel eingebrochen. Audi leidet dabei nicht nur in China sondern auch in den USA, wo die Marke kein eigenes Werk hat, mit dem sich die Zollbelastung reduzieren lassen könnte. Und zu alledem kommen noch Wechsel bei den beiden Volumenmodellen A1 und Q2. Insgesamt waren es von Juli bis September 314.905 Audis, was 19,7 Prozent weniger waren als ein Jahr davor. Wie deutlich der seit einigen Jahren laufende Abwärtstrend bei Audi ist, zeigt sich auch, wenn man mit älteren Zahlen vergleicht: Im dritten Quartal 2023 hatte Audi noch knapp 480.000 Autos seiner Kernmarke ausgeliefert – und die Hälfte mehr als jetzt.

Auch bei Porsche gibt es keinerlei Erholung

Auch Porsche bleibt von der Entwicklung nicht verschont! Die Schwaben lieferten im dritten Quartal nämlich gut 56.000 Sport- und Geländewagen aus, was 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor bedeutet. In den ersten neun Monaten sanken die Porsche-Verkäufe ähnlich stark. Außer dem Auslaufen der Produktion der Verbrennermodelle Cayman und Boxster sowie entfallenen Steuervergünstigungen für E-Fahrzeuge in den USA belastet natürlich auch die Situation in China. Dort fielen die Zahlen in den ersten neun Monaten um 33 Prozent (auf rund 21.500 Fahrzeuge). Daran dürfte sich auch so schnell nichts ändern, meinen die Experten, denn die Porsche-Führung um Chef Michael Leiters stellt sich darauf ein, künftig höchstens noch ein Zehntel ihrer Fahrzeuge in dem einst so lukrativen Markt zu verkaufen. Im Spitzenjahr 2020 hatte China noch fast 35 Prozent des Absatzes der VW-Tochter ausgemacht. Und 2025 waren es noch knapp 15 Prozent – Tendenz fallend.

Ohne China-Knick macht Mercedes Plus

Die Stuttgarter haben im dritten Quartal ebenfalls weniger Fahrzeuge verkauft. Der Konzern setzte gut 407.000 Pkw ab – und damit

acht Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Schon im ersten Halbjahr waren die Verkaufszahlen aber gesunken. In China ging der Absatz zuletzt um 31 Prozent zurück. Mercedes verwies auf ein weiterhin schwieriges Pkw-Marktumfeld und auf intensiven Wettbewerb. Mit fast einem Drittel aller Pkw-Verkäufe ist China für den Autobauer aber der wichtigste Markt. Entsprechend stark wirkt sich der Rückgang dort natürlich aus. Ein Plus in den USA und Deutschland konnte das Minus auch nicht wettmachen. Außerhalb Chinas legten die Verkäufe aber um ein Prozent zu. Bergauf ging es auch bei Elektroautos von Mercedes-Benz: Im dritten Quartal verkaufte der Konzern weltweit davon 68.400 vollelektrische Fahrzeuge, was einem Plus von 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet und auch gleich einen diesbezüglichen Rekord.

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