Trauriger Rekord

Rasante Jobverluste in der Autoindustrie

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Lohnkürzungen und weniger Sozialleistungen bringen nicht

Die Unternehmen, bei denen die Jobs wackelten, müssten sich aus wirtschaftlichen Gründen zunehmend gegen den Standort Deutschland entscheiden. Das ist jedenfalls die Meinung der Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller. Investitionen und Arbeitsplätze wanderten deshalb automatisch ab. Die VDA-Chefin nennt die bekannten Probleme: hohe Kosten für Arbeit und Energie, langwierige Verfahren, Bürokratie und marode Infrastruktur als Investitionshemmnisse. Es müssten die richtigen politischen Schlüsse gezogen werden! „Alles, was den Standort stärkt, Wachstum schafft und hilft, Beschäftigung zu erhalten, muss in Berlin und auch in Brüssel ganz oben auf der Agenda stehen“, wie Müller fordert. Aber alle Versuche, die Wettbewerbsfähigkeit mit Lohnkürzungen oder Einschnitten bei den Sozialleistungen zu verbessern, gingen am Problem vorbei. Denn wenn etwa die Regierung in Peking beschlossen hat, dass möglichst keine Autos westlicher Hersteller mehr in China verkauft werden sollen oder dass das Energiesystem Chinas ohne ausländische Technologie auskommen soll, dann würden ein paar Prozent niedrigere Lohnkosten in Deutschland wenig helfen.

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