Wärme, wo sie gebraucht wird Excelitas-Infrarotsysteme strahlen gezielt und damit sparsam

Quelle: Excelitas 2 min Lesedauer

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Den Auftritt auf der Fakuma in Halle A4 nimmt Excelitas zum Anlass, zu zeigen, wie Infrarotwärme die Laminatprägung, die Kantenbearbeitung und das Schweißen von Kunststoff verbessern kann ...

Auf der Fakuma wird Excelitas unter anderem seine Infrarot-Systeme vorstellen, die Warenbahnen folgen können und an deren unterschiedliche Breiten anpassbar sind. Das verringere den Energiebedarf.(Bild:  Excelitas / M. J.Toole)
Auf der Fakuma wird Excelitas unter anderem seine Infrarot-Systeme vorstellen, die Warenbahnen folgen können und an deren unterschiedliche Breiten anpassbar sind. Das verringere den Energiebedarf.
(Bild: Excelitas / M. J.Toole)

Auf der Fakuma in Friedrichshafen seine Infrarotstrahler und -systeme für die fokussierte und damit energieeffizientere Wärmebehandlung von Bauteilen aus Kunststoff. Dreidimensional geformt sind die Infrarotstrahler, um die Wärme gezielt auf Kanten, Ränder oder kleinste Bauteilbereiche richten zu können. Die Infrarotsysteme können auch dem Verlauf einer Produktionslinie exakt folgen, betont Excelitas. So helfen sie dabei, die benötigte Energie für einen Wärmeprozess auch noch platzsparend zu übertragen.

Renolit setzt bereits auf Excelitas-Infrarotsysteme

Ein aktuelles Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von maßgeschneiderten Infrarot-Systemen zeige die Anlage von Renolit in Großbritannien. Denn dort werden jetzt PVC-Laminate mit einer Holzmaserung geprägt. Dafür läuft die Kunststoff-Folienbahn durch eine Wärmestation und danach wird sie zwischen Stahlwalzen und einer Gummiwalze als Gegenlager hindurchgeführt, wobei die gewünschten Strukturen in die weiche Oberfläche eingedrückt werden, wie Excelitas erklärt. Dabei zahle es sich aus, wenn die Erwärmung möglichst nahe am Prägespalt respektive am Prägekalander geschehe. Denn je länger der Wärmeprozess dauert, desto mehr erwärmt sich die komplette Folienbahn auch in der Tiefe. Das kann dazu führen, dass die weiche Folie beim Weiterlaufen unerwünscht verzogen oder gestreckt wird. Bei der Modernisierung der bestehenden Prägeanlage ersetzte Renolit nun aber, wie gesagt, das bestehende Heizsystem aus Keramik durch kurzwellige Infrarotstrahler. Diese sind in einzelnen Kassetten angeordnet, so dass Heizzonen entstehen, die unabhängig voneinander regulierbar sind, wie es weiter heißt. Die Kassetten seien so zueinander platziert, dass sie der Kontur der Anlage folgen können. So erwärmen sie die Kunststofffolie immer im gleichen Abstand und damit erheblich gleichmäßiger als es bisher möglich war.

Kaum thermische Schädigung des Kunststoffs

Dieses speziell von Excelitas angefertigte System für Renolit ermöglicht außerdem eine präzisere Steuerung des Wärmeeintrags, so dass die Energie sehr effizient genutzt werden kann. Die Folie wird dabei relativ schnell auf die eingestellte Soll-Temperatur erwärmt. Dadurch werden natürlich auch höhere Produktionsgeschwindigkeiten erreicht. Gleichzeitig sorgt die extrem schnelle Reaktionszeit der kurzwelligen Infrarotstrahler für zusätzliche Prozesssicherheit, wie die Excelitas-Experten anmerken. Denn bei einem ungeplanten Stillstand des Bandes können die Strahler sofort abgeschaltet werden, wodurch das Risiko einer thermischen Schädigung des Materials deutlich reduziert wird. Je zielgerichteter Wärme eingesetzt werde, desto effizienter laufe schließlich der gesamte Fertigungsprozess. Excelitas bietet übrigens sowohl Infrarot- als auch UV-Technologie für industrielle Fertigungsprozesse an. Mithilfe von praxisnahen Testreihen in Anwendungszentren oder bei Kunden vor Ort wird die optimale Lösung gemeinsam gefunden.

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