Gute Zeiten

Autokonzerne scheffeln Milliarden

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Zweifel an der E-Mobilität bremsen das Geschäft

Der Absatz von Neuwagen liege demnach weit unter dem Niveau von vor der Corona-Krise. Im letzten Jahr haben die Hersteller etwa 66 Millionen Autos verkauft. Im Jahr 2019 waren es knapp 76 Millionen Fahrzeuge. Daraus ergeben sich Überkapazitäten, die aktuell ein echtes Problem für die Hersteller sind. Aber auch den Zulieferern mache das Schwierigkeiten. Immerhin könnten die Käufer davon profitieren. Auch der stockende Hochlauf der E-Mobilität belaste das Geschäft, weil die Politik sich wandelt und auch die Abnehmer verstärkt am Sinn zweifeln. Und von einer Konjunkturaufhellung, die zu einem echten Nachfrageschub führen könnte, sei derzeit nichts zu bemerken. Die aktuellen Milliardengewinne seien fast ausschließlich Verbrennermodellen zu verdanken. Bis die Branche mit Elektroautos echtes Geld verdiene, werde es noch lange dauern. Verbrenner könnten nach Ansicht von EY noch um gut ein bis zwei Prozentpunkte zulegen.

Das Autogeschäft in China wird schwieriger

Darüber hinaus stocke der Absatz in China. Denn bis auf Volkswagen und BMW haben demnach alle untersuchten Herstellern 2023 weniger Autos auf dem chinesischen Markt verkauft. Im Durchschnitt schrumpfte der Absatz dort um 5,4 Prozent. Chinesische Elektroautohersteller griffen außerdem auch zunehmend die etablierten Hersteller auf ihren Heimatmärkten an, wie sich herausstellt. Diese Herausforderung werde in den kommenden Jahren noch größer werden.

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