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AKL

Automatische Kleinteilelager sind Backbones der Intralogistik

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Schwere und sperrige Module werden mit dem ETP-Modul in einem siebengassigen Paletten-Hochregallager mit 12.000 Stellplätzen mit zunächst drei und in der Endausbaustufe zwölf mannbedienten Pickmobilen kommissioniert über Querverschiebewagen und Versandbahnen den Packplätzen zugeführt und ebenso in Versandkartons verpackt. Mit der kundenbezogenen Auftragszusammenführung zwischen dem OPS- und dem ETP-Bereich wird sichergestellt, dass jeder Kunde möglichst wenige Packstücke erhält.

Witron ist für die Planung der Anlage sowie für die komplette Realisierung sämtlicher IT-Steuerungs- und Mechanikkomponenten verantwortlich. Wie Peter Pöllath, der Inhaber von ATP-Autoteile, betont, hat „Witron uns unter vielen Wettbewerbern mit der besten und exakt für unsere vielfältigen Anforderungen passenden Lösung überzeugt“. Zudem seien die „Witron-Logistikmodule wirtschaftlich, innovativ, ergonomisch und auf weiteres Wachstum ausgelegt. Genau danach haben wir gesucht, um unseren Kundenservice noch weiter zu steigern“.

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Automatisches Kleinteilelager für Erntemaschinenteile

Das neue AKL der Claas selbstfahrende Erntemaschinen (CSE) in Harsewinkel bietet mit seinen zwei je 55 m langen und bis zu8 m hohen Regalgassen in 12.544 Lagerfächern Platz für rund 32.000 Behälter unterschiedlicher Größen. Bedient wird die im Wareneingang realisierte Anlage, die nach dem Baubeginn im September 2011 bereits im Februar 2012 funktionsfähig war und im Juli offiziell eingeweiht wurde, von zwei RBG des Typs Viaspeed XXL von Viastore Systems, Stuttgart, das auch die Warehouse-Management-Software Viadat lieferte und integrierte.

Die beiden bis zu 5 m/s schnellen RBG fahren bis zu 140 Mal pro Stunde durch die Regalgassen, lagern Behälter mit neu angelieferten Teilen ein und holen die in der Produktion benötigten Teile ab. Die Anlage ist auf 500 Behälterbewegungen pro Tag ausgelegt.

Wie Herbert Hischer, Leiter des Bereichs Supply-Chain-Management, Materiallagerung und Transport, erläutert, sind die beiden Arbeitsplätze im Ein- und Auslagerbereich mit Scannern, Monitoren und Etikettendruckern ausgestattet. Der Support der Mitarbeiter durch optische Führung „sorgt für eine nahezu fehlerfreie Kommissionierung“.

32.000 Behälterplätze gewährleisten die beschleunigte Auslieferung

Im Auftrag des dänischen Großhändlers Solar Danmark A/S, Vejen, hat SSI Schäfer mit einem durchgängigen Logistikkonzept, einem neuen AKL mit angegliederten Pick-to-Tote-(Behälter-)Arbeitsstationen, die Performance des Distributionszentrums in Vejen deutlich gesteigert (Bild 6). Der Erweiterungsbau war für das Unternehmen, das Maschinenbau und Handwerk unter anderem mit Sensorik, Lüftungssystemen, Steuerungen, Sanitärbedarf und Elektro beliefert, aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung erforderlich geworden. „Modernste Technik, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die weltweite Marktpräsenz“ waren laut Lars Kristensen, dem technischer Leiter der Logistikanlage, die Gründe für die Projektvergabe an SSI Schäfer.

Das neue, von acht RBG des Typs Schäfer Miniload Cranes (SMC) bediente AKL bietet rund 32.000 Behälterstellplätze für die 44.000 unterschiedlichen Artikel, die an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr geordert werden können. Wie Kristensen erläutert, werden vor 18 Uhr eingehende Bestellungen „möglichst am nächsten Werktag noch vor 7 Uhr ausgeliefert, sofern dies geografisch möglich ist“. Für die nötige Geschwindigkeit sorgen auch die 7 m/s schnellen SMC mit einer jeweiligen stündlichen Umschlagsleistung von 137 der bis zu 25 kg schweren Behälter, die mit dem Teleskop-Lastaufnahmemittel doppelttief gelagert werden können.

Wie Kristensen erläutert, werden in die „Standardbehälter kleinere Kartonbehälter integriert, so erhalten wir eine Unterteilung in bis zu vier Einzelfächer“.

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