Anbieter zum Thema
Simulation vermeidet überdimensionierte Systeme
Abhängig von den jeweiligen Anforderungen, vom Bauteil und den zu beladenden Behältnissen werden das Greifersystem und die Pufferzone ausgelegt. Das universell einsetzbare Ablagesystem lässt sich in Aufbau und Funktion sehr einfach an spezifische Anforderungen anpassen und ist zudem jederzeit erweiterbar.
In der Grundausführung AGA 2400-2 verfügt das System über einen Verfahrweg in der X-Achse von 2400 mm, in der Y-Achse von 1220 mm und in der Z-Achse von 900 mm. Die Abmessungen betragen (L × B × H) 4000 mm × 2100 mm × 3500 mm. Das Maximalgewicht der Z-Achsanbindung liegt bei 15 kg. Als Linearachsen kommen hochbelastbare, langlebige und genaue Linearmodule mit Zahnriemenantrieb und Profilschienenführung aus dem System HSB von Schunk zum Einsatz.
Mit Simulation konkrete Konstruktionsvorgaben und -richtlinien erstellen
Die Engineering-Leistungen kommen allen Beteiligten zugute, denn neben den unmittelbaren Vorteilen in der Entwicklungsphase generiert die Simulation weitere Zusatzeffekte: Anwender profitieren von einer langen Lebensdauer und einer dauerhaft hohen Präzision des Systems, weil das Schwingungsverhalten, die Eigenfrequenz und die Stabilität optimiert sind. Mögliche Schwachstellen werden bereits im Vorfeld identifiziert und ausgeschlossen.
Zudem können auf Basis der Simulation konkrete Konstruktionsvorgaben und -richtlinien erstellt werden. Dank der bedarfsorientierten Auslegung gehören aus übertriebenem Sicherheitsdenken überdimensionierte Systeme der Vergangenheit an. Das senkt die Kosten der Module, reduziert das Gewicht der Anlage und den Energiebedarf im laufenden Betrieb. Die virtuelle Produktentwicklung leistet damit zusätzlich einen wichtigen Beitrag zur Kosteneinsparung und zum Schutz der Umwelt.
Jürgen Kolbus ist Branchenspezialist Systemlösungen Automation bei der Schunk GmbH & Co. KG in 74348 Lauffen/Neckar. Dipl.-Ing. (FH) Stefan Kerpe leitet Schunk Engineering.
(ID:319954)