Die All about Automation am 25./26. Februar 2025 versammelt 420 Aussteller in der Messe Friedrichshafen und bildet damit für zwei Tage das Kompetenzzentrum für Technologie und Innovationen.
Auf der All about Automation in Friedrichshafen präsentieren sich über 420 Aussteller.
(Bild: Easyfairs GmbH)
Der Wanderzirkus startet wieder: An zehn Standorten findet die All about Automation in diesem und dem nächsten Jahr statt. Nach dem Auftakt am 25./26. Februar in Friedrichshafen besucht die Messe im Mai Heilbronn und im Juni Hamburg. Weiter geht es im September mit Veranstaltungen in Wetzlar, Düsseldorf und Chemnitz.
Mit Berlin im Januar 2026 sowie dem österreichischen Wels im Mai 2026 folgen zwei neue Standorte, dazwischen ist die Messe wieder im März 2026 in Friedrichshafen und im Mai 2026 in Heilbronn zu Gast. Die weiteren Standorte sind Straubing im Juni 2026 und Zürich im August 2026.
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Auf der All about Automation treffen sich Anwender und Entscheider mit Herstellern von Automatisierungskomponenten und -systemen, Anbietern von Robotiklösungen, Integratoren, Softwareanbietern, Dienstleistern und Distributoren. Eine Besonderheit der Messe ist der einheitliche Systemstandbau, der dazu führt, dass sich alle Akteure auf Augenhöhe begegnen.
Die Friedrichshafener Ausgabe der All about Automation versammelt 420 Aussteller und damit im Vergleich zum Vorjahr erneut um 10 Prozent mehr Anbieter. Darunter finden sich Firmen wie ABB, Siemens, Beckhoff, HMS, Kuka, Pilz, Lenze, Murrelektronik, Danfoss, Schunk, Weidmüller, Leuze, Pepperl+Fuchs, Phoenix Contact und SEW Eurodrive.
Wichtig für die All about Automation ist eine starke Präsenz der in der Bodenseeregion ansässigen Systemintegratoren, Maschinenbauern und Engineering-Dienstleistern. Zu diesen zählen S&K Anlagentechnik, Zorn Maschinenbau, k-tech, Hörnle, Marq4 Automation, KTW Konstruktionstechnik, Bucher Automation, Waitkus Engineering, Dileima Maschinenbau oder ACD Elektronik.
Lapp: Verbindungstechnik für Automatisierung
Auf der Messe in Friedrichshafen zeigt Lapp nach eigenen Worten „einen Rundumschlag für die Automatisierung“. In Halle B1, Stand 223 präsentiert das Unternehmen seine Industrial Communication Wall, die das Thema industrielle Kommunikation für Anwender erlebbar macht. Sie bietet Einblicke in moderne Anwendungen und Lösungen für die Automatisierungsbranche wie Single Pair Ethernet und Lichtwellenleiter, die in der vernetzten Produktion eine immer größere Rolle spielen.
Ein weiteres Schwerpunktthema auf dem Messestand ist das Thema Nachhaltigkeit, das für die Zukunft der Industrie von immer größerer Bedeutung ist. Hier bringt Lapp seine bewährten bleifreien Skindicht- und Skintop-Kabelverschraubungen und Komponenten mit auf den Messestand sowie die Datenleitung Etherline FD bioP Cat.5e mit nachhaltigerem PUR-Mantel, die zwischenzeitlich in Serie gefertigt wird. Zudem stellt das Unternehmen vor, wie es den CO₂-Fußabdruck seiner Produkte berechnet und welche Vorteile die von der Dekra geprüften Werte den Lapp-Kunden bieten.
Ebenfalls im Mittelpunkt des Messeauftritts: Die Lapp Harnessing Solutions. Wie das in der Praxis aussehen kann, können Besucher an einer dynamischen Schleppkette nachvollziehen, die den Etherline Guard von Lapp integriert. Dieser informiert Anwender zu jeder Zeit über den Zustand von in der Verbindungslösung integrierten Komponenten und gibt Auskunft darüber, ob sie zeitnah erneuert werden müssen.
Eine Lücke in der Automatisierungspyramide schließen außerdem die neuen Remote I/O-Geräte des Kabelherstellers: Mit IO-Link-Technologie ermöglichen sie eine effiziente Anbindung von Sensoren und Aktoren an Automatisierungssysteme, reduzieren den Verdrahtungsaufwand und erleichtern die Inbetriebnahme durch Plug-and-Play. Besonders geeignet für Anwendungen in der Intralogistik, unterstützen die Geräte zahlreiche Protokolle wie Profinet, Ethernet/IP und Modbus TCP. Das Portfolio umfasst IO-Link Master und Hubs der Unitronic Access-Serie, die eine einfache Konfiguration über Webinterfaces ermöglichen.
Maxon: Antriebe vom anderen Ufer
Gegenüber von Friedrichshafen liegt am Bodensee die Schweiz, Heimat des Motorenspezialisten Maxon Motors. In Halle B1, Stand 615 präsentiert das /Unternehmen die Neuigkeiten: So steht mit dem ECX Prime 16 L eine zweite Baugröße der Motorenbaureihe Prime zur Verfügung. Ausgerüstet mit eisenlosen Wicklungen und 4poligen Rotordesigns weisen die bürstenlosen PRIME Motoren eine hohe Drehzahlsteifigkeit auf. Ebenfalls charakteristisch für den 53 Millimeter langen ECX Prime 16 L ist das Drehmoment von bis zu 25 Millinewtonmeter bei Drehzahlen von bis zu 40.000 Umdrehungen pro Minute. Der erstmals mit einem Durchmesser von 16 Millimeter verfügbaren 4-Pol-Motor wird auch als sterilisierbare Variante angeboten, die sich zum Beispiel für medizinische Handgeräte eignet.
Stand: 08.12.2025
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Frei von Rastmomenten kann der ECX PRIME 16 L mit einer Vielzahl von anderen maxon Komponenten kombiniert werden, um ein passgenaues Antriebsystem für die jeweilige Anwendung zu generieren.
Bei den ECX Flat-Motoren mit integrierter Elektronik handelt es sich um kompakte, bürstenlose Motoren mit Durchmessern von 22 bis 42 Millimeter. Die als Außenläufer konzipierten Motoren erreichen bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute. Zudem können sie je nach Baugrösse mit Getrieben und Encodern kombiniert werden.
Durch innovative Wickeltechnologie und leistungsstarke Magnete verfügt der ECX Flat über ein einzigartiges Verhältnis von Drehmoment zu Größe. Die bürstenlosen DC-Motoren sind als Standardversionen oder als High-Torque-Versionen erhältlich.
Die ECX Flat werden jetzt auch mit integrierter Elektronik angeboten. Diese lassen sich über vier digitale und analoge Ein- und Ausgänge steuern. Zudem lassen sich die Funktionen und Parameter des integrierten Drehzahlreglers direkt online konfigurieren.
Mit der Einführung der Servocontroller-Baureihe Escon2 und der Software Motion Studio hat Maxon eine flexible Plattform geschaffen. Escon2 Controller setzen auf die neueste Technologie in Halbleiter- und Leiterplattenfertigung. Sie sind vielseitig einsetzbar – von einfachen eigenständigen Anwendungen wie Lüftern oder Pumpen bis hin zu anspruchsvollen, CANopen-basierten Systemen in AGVs und Handgeräten. Neu hinzugekommen ist die Escon2 Nano 24/2 für hochminiaturisierte Anwendungen.
Kollmorgen: Effiziente Antriebstechnik in der Robotik
An Stand 628 in Halle B2 präsentiert sich Kollmorgen mit dem Schwerpunktthema Robotik. Mit dem TBM2G bietet das Unternehmen einen gehäuselosen Motor, der sich nicht nur durch seine Energieeffizienz auszeichnet, sondern auch ein hohes Drehmoment bei kleinstem Rastmoment in einem sehr kompakten elektromagnetischen Design liefert. Mit seinen sieben Baugrößen eignet er sich für eine Vielzahl von Anwendungen – sowohl in der Robotik als auch in anderen industriellen Einsatzgebieten.
Ein weiteres Highlight auf der Messe ist der Vortrag „Herausforderungen beim Design von Robotergelenken meistern“ in der Talk Lounge der all about automation an Stand 542 in Halle B2. Am Dienstag, den 25. Februar um 13:10 Uhr wird Georg Drees, Key Account Manager Robotics bei Kollmorgen, vorstellen, wie Unternehmen durch innovative Ansätze bei der Konstruktion von Robotergelenken ein Maximum an Leistung, Effizienz und Zuverlässigkeit erreichen können.
Fischer Sondermaschinenbau: Bauteile automatisch greifen, ausrichten und transportieren
Fischer Sondermaschinenbau zeigt auf Stand 228 in Halle B1 eine Demonstrationsmaschine, in der ein flexibles, hochdynamisches Linear-Transfersystem gemeinsam mit einem Roboterhandling für mehr Automatisierung sorgt. Kamera-gestützt werden Bauteile gegriffen, ausgerichtet, transportiert, bearbeitet und ausgegeben. Das Portfolio des Unternehmens umfasst Automatisierungslösungen für die Montage, Prüfung, Verpackung oder Palettierung.
Fischer Sondermaschinenbau ist mit einem Team von rund 40 Experten Spezialist auf dem Gebiet der Montageautomation und bietet maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Anforderungen. Fischer liefert passgenaue Automatisierungslösungen beispielsweise für Montage-, Prüf- oder Verpackungsanwendungen. Die Expertise erstreckt sich über den gesamten Wertstrom: von der Planung und Fertigung bis hin zu Serviceleistungen wie Wartung und Support.