Wieder auf Kurs

Bad Rodacher Spielwarenhersteller Haba beendet Insolvenz

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Haba muss vor allem wieder Vertrauen aufbauen

Haba hatte das Insolvenzverfahren im vergangenen September aufgenommen. Zum Jahresende 2023 hatte das Unternehmen dann einen Abbau von 450 Stellen angekündigt. Rund 1.000 Stellen sollten in Oberfranken erhalten bleiben. Für die übrigen Beschäftigten wurde eine Transfergesellschaft mit einer Laufzeit von sechs Monaten gegründet. Im Zuge der Insolvenz stellte Haba die Marke Jako-o ein und trennte sich von seinem Möbelproduktionsstandort Eisleben in Sachsen-Anhalt. Von den betroffenen Beschäftigten haben sich nach Angaben der IG Metall Coburg rund 80 Prozent entschieden, das Angebot zur Transfergesellschaft anzunehmen und 70 Beschäftigte haben demnach bereits eine neue Stelle gefunden. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Unternehmens ergaben sich aus Sicht der Gewerkschaft vor allem aus Fehlentscheidung der früheren Haba-Führung. Für die Zukunft wünsche sich der Betriebsrat deshalb eine größere Beteiligung und eine transparentere Kommunikation der Haba-Leitung. Und Aufgrund des Stellenabbaus soll Haba zudem viel Wissen und Erfahrung verloren haben, das erst wieder aufgebaut werden müsse. Nun komme es darauf an, verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen.

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