Motorradrettung Indischer Kleinfahrzeug-Player übernimmt KTM

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die indische Bajaj Auto International Holdings B.V. übernimmt, wie es jetzt heißt, die Mehrheit am insolventen österreichischen Motorradhersteller KTM.

Die Geschichte des Motorradherstellers KTM scheint weitergeschrieben werden zu können. Denn das indische Unternehmen Bajaj eilte zur Rettung ...(Bild:  KTM)
Die Geschichte des Motorradherstellers KTM scheint weitergeschrieben werden zu können. Denn das indische Unternehmen Bajaj eilte zur Rettung ...
(Bild: KTM)

KTM, der ehemals größte europäischen Motorradbauer, war im November durch einen starken Rückgang der Nachfrage und zu hohen Lagerbeständen in die Insolvenz geschlittert. Die Schulden sollen rund zwei Milliarden Euro betragen. Nun kommt Baja zur Rettung ins Spiel! Im Gegenzug zur Übernahme von KTM stellt Bajaj nun aber gleich rund 600 Millionen Euro zur Verfügung, um die Abwicklung des insolventen Unternehmens zu verhindern.

KTM-Haupteigentümer geht, Standorte bleiben

Diese Informationen teilte die KTM-Mutter Pierer Mobility mit. Bajaj, ein Hersteller von Motorrädern und Autorikschas, war aber bereits an KTM beteiligt. Durch die Verpfändung weiterer Firmenanteile übernimmt Bajaj nun aber eben die Mehrheit, wie Pierer Mobility mitteilte. Die Produktion in Mattinghofen nahe der bayerischen Grenze wurde seitdem heruntergefahren. Die aktuellen Produktionsstandorte, inklusive des Stammwerkes in Mattinghofen, sollen bestehen bleiben. Im Rahmen der Übernahme von KTM durch Bajaj werde sich Stefan Pierer, der bisher dominierende Eigentümer, als Vorstand der Pierer Mobility AG zurückziehen.

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