Oberflächenveredelung Bandfinish-Maschinen und Superfinish-Maschine
Mit der Cenflex-Serie will Supfina vor allem der Automobil- und Zulieferindustrie hochflexible Bandfinish-Maschinen zur Verfügung stellen. Ihre Stärken liegen in der Flexibilität, kurzen Rüstzeiten und hoher Ausbringung, so das Unternehmen.
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Ob Kleinstserienfertigung, zum Beispiel im Prototypenbau, oder Großserienfertigung in flexiblen Produktionslinien: Die Maschine decke den gesamten Aufgabenbereich ab. Je nach Einsatzzweck sei die Umrüstung von ein- bis mehrstufiger Bearbeitung einer Werkstückart, etwa einer Kurbelwelle, bis hin zur steppweisen Bearbeitung von Nocken- und Kurbelwellen auf derselben Maschine möglich.
Schnellwechselschalen verkürzen Rüstzeiten der Finish-Maschinen
So werden die Rüstzeiten nach Angaben des Unternehmens durch patentierte Schnellwechselschalen, die automatische NC-Verstellung aller Geräte- sowie der Spindel- und Reiststockpositionen bei hoher Flexibilität auf ein Minimum reduziert. Eine universelle Belade-Schnittstelle für ergonomisches, manuelles oder individuelles automatisches Beladen rundet laut Hersteller das Gesamtbild ab.
Außerdem stellt das Unternehmen die neue Supfina Multi-Tool als die konsequente Weiterentwicklung der 660/668-Baureihe vor. Für kleine Wellen bis maximal 700 mm Länge ausgelegt, ist die Maschine vor allem zum Superfinish von Nocken-, Getriebe-, Ausgleichs- oder auch Exzenterwellen zwischen Spitzen geeignet. Mit geringen Außenabmessungen wurde das Prinzip der Hakenmaschine realisiert, erläutert der Hersteller.
Verzicht auf Hydraulik senkt Kosten der Finish-Maschinen
Um Anschaffungs- und Betriebskosten zu minimieren, wurde die Maschine rein pneumatisch-elektrisch ausgelegt, so dass auf Hydraulik verzichtet werden kann. Dem Nutzer steht dabei der Einsatz von Band oder Stein als Werkzeug offen.
Kompakte Superfinish-Einheiten ermöglichen nach Angaben des Unternehmens das zeitgleiche Bearbeiten von direkt aneinander liegenden Stellen oder aber den Einsatz von zweistufigen Prozessen mit unterschiedlicher Werkzeugspezifikation in nur einer Aufspannung. Abgerundet wird die Konstruktion durch eine integrierte Werkstückbe- und -entladevorrichtung mit Wechselposition außerhalb der Schutzhaube. Dies soll die Taktzeit reduzieren und die Integration in unterschiedliche Automationssysteme ermöglichen.
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