Bautechnik

Basaltfaserstäbe substituieren Bewehrungsstahl

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Für den basaltfaserverstärkten, profilierten Bewehrungsstab BFK Rebar aus dem Hause CG TEC spielt das keine Rolle. Er hat eine weit höhere Korrosionsbeständigkeit als Stahl, weshalb ihm ein dünner Betonmantel genügt. Zudem ist er leichter, alkalibeständig und nichtleitend. Auch in puncto Zugfestigkeit ist der Basaltfaserstab dem herkömmlichen Material überlegen, was sich wiederum günstig auf die für ein Bauteil benötigte Anzahl an Verstärkungsstangen auswirkt. Ein weiterer Vorteil liegt im Temperaturdehnungsverhalten: Der Basaltfaserstab dehnt sich genauso aus wie der umgebende Beton. Temperaturbedingte Spannungen treten deshalb nur selten auf.

Anforderungsgerechte Auslegung und Herstellung

CG TEC stellt den Basaltfaserstab auf hoch automatisierten Fertigungsanlagen in einem einzigen Prozessschritt her. Auf diese Weise lassen sich die Stäbe ihren individuellen Anforderungen und Anwendungsbereichen entsprechend dimensionieren. Das Spalter Unternehmen hofft mit seiner Innovation, auf der Messe nicht nur das Interesse der Baubranche zu erregen, sondern dort grundsätzlich die Neugier von Bauteilentwicklern und -konstrukteuren zu wecken.

Schließlich bieten sich Basaltfasern, die durch Schmelzspinnen vulkanischen Gesteins gewonnen werden, für vielfältige Anwendungen an. In Form des neu entwickelten Basaltfaserstabs könnte sie beispielsweise in der Medizintechnik, im Maschinenbau und im Automotivebereich bald der Carbon- und Glasfaser Konkurrenz machen. Diesen Stoffen gleicht sie nämlich in ihren Eigenschaften, zum Beispiel in puncto Zugfestigkeit und E-Modul, in Bezug auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis seien sie – so die beiden CG-TEC-Geschäftsführer – aber ihnen überlegen.

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