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Bautechnik

Basaltfaserstäbe substituieren Bewehrungsstahl

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Basaltfaserstäbe sind konventionellem Bewehrungsstahl in puncto Korrosionsbeständigkeit und Zugfestigkeit überlegen. Außerdem sind sie kein elektrischer Leiter.
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Basaltfaserstäbe sind konventionellem Bewehrungsstahl in puncto Korrosionsbeständigkeit und Zugfestigkeit überlegen. Außerdem sind sie kein elektrischer Leiter. (Bild: CG TEC)

Geht es nach dem Anbieter CG TEC, werden Basaltfaserstäbe zukünftig den Bewehrungsstahl ersetzen. Sie sind kaum korrosionsanfällig. Daher reicht für den basaltfaserverstärkten, profilierten Bewehrungsstab BFK-Rebar von CG TEC ein dünner Betonmantel als Korrosionsschutz aus.

“Never change a winning team“, heißt es gewöhnlich im Sport: Reiß niemals ein eingespieltes Team auseinander. Aber manchmal muss man Neues wagen, um noch bessere Ergebnisse erzielen und einen Schritt in Richtung Zukunft gehen zu können. Das gilt nicht nur im Sport, sondern auch in der Fertigungsindustrie und in der Baubranche.

Beton und Stahl sind ein bewährtes Team

Beton und Stahl sind ein solch ein bewährtes Team. So bewährt, dass sie in manchen Fällen sogar zu einem Baustoff und einem Wort „verschmelzen“: Stahlbeton – massenhaft verbaut auf der ganzen Welt. Beton alleine würde die hohen Zugspannungen, wie sie unter anderem in Brückenpfeilern, Decken- und Bodenplatten oder auch in Stützwänden auftreten, nicht aushalten. Stahl dagegen hat eine hohe Zugfestigkeit und wird darum als so genannter Bewehrungsstahl (Rebar) mit dem Beton verbunden, um diesen zu verstärken.

Eine gute Lösung, aber: Es geht noch besser! Davon ist man bei der CG TEC GmbH überzeugt. Das im mittelfränkischen Spalt angesiedelte Unternehmen hat sich ganz den neuen Werkstoffen verschrieben. Vor allem dank der Carbon- und Glasfaser ließ sich im Hause CG TEC bereits so manche innovative Idee verwirklichen.

Basaltfaserstab subsituiert Bewehrungsstahl

Ihre neueste Entwicklung präsentiert die Firma vom 12. bis 14. März auf der JEC Europe 2013 in Paris: den Basaltfaserstab, der, wenn es nach den Geschäftsführern Andrea und Oliver Kipf geht, künftig den Bewehrungsstahl ersetzen wird. Dieser hat nämlich einen entscheidenden Nachteil: Er ist anfällig für Korrosion. Um dem entgegenzuwirken und möglichst langlebige Bauteile zu schaffen, wird der Stahl bislang mit einer größeren Menge Beton überdeckt. Luft und Wasser können ihm nun nichts mehr anhaben.

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