Ultrafiltration BASF übernimmt Inge Watertechnologies
Die BASF SE, Ludwigshafen, hat eine Einigung über den Erwerb der Inge Watertechnologies AG, Greifenberg, und deren Geschäft mit Ultrafiltrationsmembranen erzielt. Ein entsprechender Vertrag wurde mit der Investorengruppe der Inge Watertechnologies AG unterzeichnet, wie beide Unternehmen am Dienstag mitteilen.
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Inge Watertechnologies ist ein Anbieter von Ultrafiltrationstechnik, einer Methode zur Aufbereitung von Trinkwasser, Prozesswasser, Abwasser und Meerwasser mithilfe von speziellen Membranen. Das Unternehmen beschäftigt circa 85 Mitarbeiter. Zum Produktportfolio gehören Hauptbestandteile von Wasseraufbereitungsanlagen, wie Ultrafiltrationsmodule und Rack-Konstruktionen (Modulträger).
BASF nennt Kaufpreis für Inge Watertechnologies nicht
Die Investorengruppe und BASF haben sich darauf geeinigt, keine Einzelheiten des Vertrags offenzulegen, heißt es. Der Kauf unterliege noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Mit dem Abschluss der Transaktion wird im Laufe des dritten Quartals 2011 gerechnet.
Mit dem Erwerb des Wasserbehandlungsgeschäfts als Teil der Akquisition von Ciba im Jahr 2009 ist BASF laut Mitteilung zum führenden Anbieter bei organischen Flockungsmitteln und Verdichtungsmitteln, den Schlüsseltechniken in der Wasseraufbereitung, geworden. Ziel ist, die bei BASF vorhandenen Produkte und Expertise im Bereich Wasserbehandlung zu bündeln.
BASF und Inge Watertechnologies wollen Pakete zur Wasseraufbereitung anbieten
„Mit diesem Schritt kann die BASF ihre Position im Bereich der Wasseraufbereitung, einem attraktiven und schnell wachsenden Markt, ausbauen“, sagte Dr. John Feldmann, Vorstandsmitglied der BASF und verantwortlich für das Segment Performance Products. „Wir verbinden Membrantechnologie mit chemischem Know-how, aufbauend auf der BASF-Erfahrung in der Polymerforschung und Wasserbehandlung“, erläuterte Hans W. Reiners, Leiter des Bereichs Performance Chemicals. Dr. Matthias Halusa, Leiter des globalen Water-Solutions-Geschäfts, fügte hinzu: „Damit sind wir in der Lage, Paketlösungen anzubieten, die sowohl Chemikalien als auch Membrantechnologie umfassen.“
„Wir bei Inge Watertechnologies freuen uns darüber, Teil von BASF zu werden, einem Weltkonzern mit Innovationskraft, einem weltweiten Kundenstamm und Finanzkraft. Das gibt uns die Möglichkeit, neue Innovationsfelder anzugehen und uns im Markt breiter aufzustellen“, sagte Bruno Steis, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Und Dr. Peter Berg, Technologievorstand und Unternehmensmitgründer, fügte hinzu: „Ich bin überzeugt davon, dass unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter und insbesondere auch unsere Kunden von dieser idealen Partnerschaft nur profitieren können.“
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