Das richtige Pferd! BASF bestätigt mittelfristige Ziele

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Die vergangenen 12 Monate haben laut BASF-Entscheider gezeigt, dass man mit der aktuellen Strategie die richtigen Themen anpackt ...

Es läuft irgendwie! Erfahren Sie hier, wie BASF mit dem eigenen Umbau des Geschäfts vorankommt und was sich in nächster Zeit tun wird ...(Bild:  BASF)
Es läuft irgendwie! Erfahren Sie hier, wie BASF mit dem eigenen Umbau des Geschäfts vorankommt und was sich in nächster Zeit tun wird ...
(Bild: BASF)

Der unter der Konjunkturflaute leidende Chemiekonzern BASF hat seine mittelfristigen Ziele bestätigt. Der Konzern hatte im vergangenen Jahr einen großen Umbau angestoßen, um wieder profitabler zu werden. Neben Sparmaßnahmen und geringeren Investitionen will sich BASF von einem breit aufgestellten, integrierten Chemiekonzern mit vielen vernetzten Geschäftsfeldern zu einem Unternehmen mit einem Kerngeschäft aus vier Sparten und mehreren eigenständigen Geschäftsteilen aufstellen. „Wir machen gute Fortschritte bei der Umsetzung und sind zuversichtlich, unsere finanziellen Ziele für 2028 zu erreichen“, erklärte Konzernchef Markus Kamieth jetzt. Unter anderem will der Konzern ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 10 bis 12 Milliarden Euro erreichen, wie man weiter erfährt. Die Aktie legte am Vormittag in einem freundlichen Gesamtmarkt um 1,5 Prozent zu. Auch die Ausschüttungspläne bestätigte der Konzern: Außer einer jährlichen Mindestdividende von 2,25 Euro pro Papier hatte BASF im vergangenen Jahr angekündigt, zwischen 2027 und 2028 Aktien im Wert von mindestens vier Milliarden Euro zurückzukaufen. Die Aktienrückkäufe könnten nun schon früher beginnen. Abhängig sei das aber noch von Transaktionen im Bereich mit Beschichtungen und Lacke (Coatings).

BASF-Bereich Coatings ist kein Kerngeschäft mehr

Zuvor hatte BASF mitgeteilt, dass der Verkauf des brasilianischen Geschäfts mit Bautenanstrichen an Sherwin-Williams für 1,15 Milliarden US-Dollar abgeschlossen ist. Auch habe das Unternehmen im zweiten Quartal begonnen, strategische Optionen für die Geschäftseinheiten Fahrzeugserienlacke, Autoreparaturlacke und Oberflächentechnik zu prüfen und den Markt entsprechend im Auge zu behalten. Dabei sei man auf ein großes Interesse sowohl von Finanz- als auch strategischen Investoren gestoßen. Kamieth rechnet deshalb mit einem Abschluss noch im vierten Quartal. BASF zählt den Bereich Coatings nun aber nicht mehr zum Kerngeschäft. Ein weiterer wichtiger Teil des Umbaus ist der angestrebte Börsengang des Agrarchemiegeschäfts. Kamieth bestätigte, dass die Sparte bis 2027 reif dafür sein wird. Dagegen will das Management das Geschäft mit Systemen und Dienstleistungen rund um Katalysatoren und Edelmetalle mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund sieben Milliarden Euro länger behalten. Laut Vorstand über das Jahr 2030 hinaus, weil man sich als idealster Eigentümer davon sieht.

BASF rechnet weiter mit schwieriger Geschäftslage

Zum BASF-Kerngeschäft zählt das Management künftig nun die Bereiche Chemicals mit Basischemikalien und Zwischenprodukten, Materials mit modernen Werkstoffen und Vorprodukten, Industrial Solutions mit Harzen, Additiven und Elektronikmaterialien sowie Nutrition & Care mit Produkten für die Lebens- und Futtermittelbranche. Auch das Thema Inhaltsstoffe für Pharma-, Kosmetik- und Reinigungsprodukte gehört dazu. BASF leidet aber seit einiger Zeit auch unter einer Nachfrageschwäche und gesunkenen Preisen. Zu der laschen Konjunktur sieht man sich durch die rigide US-Zollpolitik unter Druck. BASF hatte deswegen im Sommer – wie einige andere Chemieunternehmen – seine Ergebnisziele gekappt. Auch rechnet man zunächst mit weiter schwierigen Geschäften.

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