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Heidenhain

Batch Prozess Manager erhöht Effizienz in der Fertigung

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Übersichtlichkeit macht Bedienung einfach

Phillip Schröder, einer der beiden Anwender an der neuen Anlage, bestätigt seinen Namensvetter: „Heute rufe ich nur noch die Paletten auf. Das Umstellen der Bearbeitungsreihenfolge geht mit wenigen Klicks, schon ist die gewünschte Palette an erster Stelle.“ Damit das so einfach funktioniert, ist jede Palette ein Fertigungsauftrag und wird als solcher im Batch Process Manager behandelt – wobei Paletten auch mit mehreren kleineren Bauteilen bestückt sein dürfen. Welche Aufträge geplant sind, kann Phillip Schröder sofort erkennen: „Der Batch Process Manager zeigt mir alle Informationen zu jedem Fertigungsauftrag übersichtlich an: Paletten, zugehörige Programme, Aufspannungen auf den Paletten und so weiter.“

Problemlose Umstellung mit unerwarteten Effekten

Und wie war die Umstellung für die Mitarbeiter? „Unser Team musste vor allem neue Abläufe lernen“, erinnert sich Dirk Schröder. Zum Beispiel, dass die Anlage mannlos läuft. „Meine Kollegen wollten anfangs nach der Frühschicht nicht nach Hause gehen, weil sie die laufende Maschine nicht aus dem Auge lassen wollten. Ich musste sie regelrecht heim schicken“, lacht er beim Gedanken an die ersten Einsätze.

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Beim Umgang mit der Maschine und der Steuerung gab es überhaupt keine Schwierigkeiten. Das liegt vor allem an der Heidenhain-Steuerung, die seitens Dömer von Anfang gesetzt war: „Heidenhain baut die einzigen Steuerungen, die wirklich jeder verstehen kann“, ist Dirk Schröder überzeugt. Und Phillip Schröder bestätigt: „Wer auf einer alten Heidenhain-Steuerung gelernt hat, kann auch jede aktuelle Steuerung bedienen. Samt dem Batch Process Manager. Der war für uns ja komplett neu. Aber seine Bedienung ist einfach, intuitiv und selbsterklärend. Nach zehn Minuten Einweisung und ein paar Tests lief die Bedienung bereits reibungslos – eine Top-Sache.“ Phillip Schröder ist außerdem Fan der TNC-Zyklen: „Viele Zyklen nehmen uns richtig Arbeit ab“ – weshalb die von Dömer eingesetzte CAM-Software Visi die Zyklen der Steuerung für die Programmgenerierung nutzt.

Maschinenpark konnte reduziert werden

Bei Dömer lässt sich die jetzt bereits erreichte Effizienzsteigerung übrigens nicht nur auf dem Papier errechnen. Sie ist auch in der Halle der Werkzeugbauer sichtbar. Denn der Maschinenpark konnte von früher sechs Maschinen auf heute noch zwei 3-Achs-Bearbeitungszentren, eine Drehmaschine und die neue OPS-Anlage reduziert werden. Grund genug für Dirk Schröder, ein rundum begeistertes Fazit zu ziehen: „Die neue Maschine hat uns zu einem echten Technik- und Effizienzsprung verholfen.“ MM

* Ulrich Poestgens ist Mitarbeiter der Dr. Johannes Heidenhain GmbH in 83301 Traunreut, Tel. (0 86 69)-31-0, info@heidenhain.de

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