Laser-Zelle Bedienerfreundliche Laser-Zelle ist bereit für Industrie 4.0

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Kuka Industries präsentiert auf der Lasys in Stuttgart vom 31. Mai bis 2. Juni ihre Laserexpertise. Das Messe-Highlight ist der Kuka flexible Cube laser, die neue Kompaktschweißzelle im Produktportfolio des Augsburger Unternehmens.

Anbieter zum Thema

Auf der Lasys in Stuttgart präsentiert Kuka die neue Kompaktschweißzelle flexible Cube laser.
Auf der Lasys in Stuttgart präsentiert Kuka die neue Kompaktschweißzelle flexible Cube laser.
(Bild: Kuka Industries)

Die Ansprüche in der modernen Fertigung steigen. Mit der Kompaktschweißzelle Kuka flexible Cube laser erfüllt Kuka Industries die neuen Marktanforderungen: Flexibel einsetzbar durch die kompakte Bauweise, bedienerfreundlich durch die Plug-&-Play-Lösung und ein hoher Qualitätsstandard zeichnen die Laserzelle aus. „Die Zelle ist ideal für ein dynamisches Produktionsumfeld, kann innerhalb kürzester Zeit auf- beziehungsweise umgerüstet sowie verlagert werden“, sagt Siegfried Heißler, Divisionsleiter/Vice President Arclas von Kuka Industries.

„Wir haben die Steuerung basierend auf dem flexible Cube arc weiterentwickelt und sind jetzt mit der gesamten flexible-Cube-Baureihe ready for Industrie 4.0“ Auf der Lasys können Messebesucher den Kuka flexible Cube laser in Aktion erleben. Das Besondere ist an diesem Lasercube ist die stationäre Optik zum Laser-Pulverauftragsschweißen und der Roboter, der im Zelleninneren das Bauteilhandling übernimmt. „Mit unseren eigenen Optiken zum Auftragsschweißen, dem voll integrierten Laser und dem Pulverförderer können wir unseren Kunden ein komplettes System auf höchstem technischen Niveau liefern“, sagt Heißler.

Roboter-Demozelle und technologische Optik

Neben der neuen Laser-Kompaktschweißzelle können sich die Besucher des Kuka-Messestandes auf eine weitere automatisierte Demozelle freuen: Ein Kuka Roboter KR90 ist mit einer Spiegeloptik ausgestattet und bearbeitet mithilfe der Laserhybrid-Schweißtechnologie ein Kranbauteil. Das Laserhybrid-Schweißen kombiniert die Vorteile des Laserschweißens mit denen des Schutzgasschweißens. Die Verbindung aus beiden Verfahren wandelt die Nachteile der einzelnen Technologien in Vorteile um: Ein geringerer wärmebedingter Verzug, ein stabilerer Prozess und eine hohe Nahtqualität sind das Ergebnis. Die Spiegeloptik verhindert zudem einen thermischen Fokusdrift. Der Laserexperte Heißler erklärt: „Die Leistung von Laserstrahlquellen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Dadurch lassen sich höhere Einschweißtiefen oder Schweißgeschwindigkeiten erzielen. Gleichzeitig steigt aber die thermische Belastung der üblichen Linsenoptiken und damit verbundene negative Effekte. Mit der Spiegeloptik können wir diese minimieren und die Prozessstabilität erhöhen.“

Höhere Laserleistungen und längere Brennweiten erhöhen zudem die Anforderungen an die Sicherheitstechnik. Auch hier bietet Kuka wegweisende Technologie. Die etablierte Laser-Spy-Baureihe zur sicheren Überwachung von doppelwandigen Laserschutzkabinen wird noch leistungsfähiger und kann jetzt noch größere Bereiche aktiv überwachen.

Kuka Industries auf der Lasys: Halle 4, Stand C23

(ID:44070269)