Markteintritt USA

Beispiele der Besten zeigen erfolgreichen Weg auf den US-Markt

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Das klingt nach einem umfassenden und lang anhaltenden Prozess.

Hensley: Was es auch ist. Der Mittelstand geht aus finanziellen sowie strukturellen Gründen ganz anders an diese Herausforderung heran als Großunternehmen. Oftmals zeitraubend und ressourcenbindend. Deshalb haben wir mit Vogel Business Media ein Programm entworfen, das gleichzeitig Mittelstandsbedürfnisse berücksichtigt sowie zeit- und ressourcenschonend ist. Mit den Business-Experten aus verschiedenen Disziplinen sowie mit unterschiedlichen Unternehmen, die vielseitige Aspekte abdecken: eine lange Standorthistorie, Mittelstandsstruktur, B2B oder B2C, Wachstumsunternehmen, Traditions- und Jungunternehmen. Einige Namen sind Siemens, ZF, Hahn Automation, Steinert, Procter & Gamble und andere erfolgreiche.

Was bietet der amerikanische Markt?

Hensley: Er ist der größte Einzelmarkt der Welt, Bevölkerung und Wirtschaft wachsen. Von hier kommen wichtige technologische Impulse, neue Produkt- und neue Markenentwicklungen, gesellschaftliche wie wirtschaftliche Signale. Beispiel Pharmaindustrie: sie hat sich in den letzten 20 Jahren von Deutschland beziehungsweise Europa in die USA verlagert. Unternehmen schätzen, dass sich hier Produkte schneller kommerzialisieren lassen, die Biotech- und Life-Sciences-Industrien sind neu entstanden. Ein deutscher Mittelständler hat es mal so ausgedrückt: seit wir hier sind, sehen uns unsere Kunden in einer höheren Spielklasse.

Was zieht deutsche Unternehmen nach Cincinnati?

Hensley: Hier ist „all business local“. Mit einer Lkw-Tagesreise erreichen Sie je über 40 Prozent der US-Betriebe und der US-Konsumenten. Mehr als 300 europäische Unternehmen sind hier zu Hause und über 100 asiatische. Die Region wächst und ist seit Jahren in den Top-10-Wirtschaftsregionen. Hier im Mittleren Westen schlägt das ökonomische Herz der USA. Ein Großteil der Einwohner ist deutschstämmig mit einer loyalen Arbeitnehmermentalität.

Was vermittelt das Auftaktsymposium in Würzburg?

Wagemann: Es gibt einen Gradmesser zur Selbsteinschätzung, wo die Unternehmen mit Interesse am US-Markt stehen – gründungsrechtlich, steuerlich, markt- und markenstrategisch, werblich, kommunikativ. Und es legt den Knowhow-Grundstein für die Reise.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Unternehmerreise finden Sie hier.

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