Personalentwicklung Beschäftigte fordern bessere Dokumentation von Mitarbeitergesprächen

Quelle: Pressemitteilung von Königsteiner Gruppe 1 min Lesedauer

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Beschäftigte wissen, worüber sie in Entwicklungsgesprächen sprechen möchten, vermissen aber eine verbindliche Dokumentation der Ergebnisse. Das zeigt eine Studie der Königsteiner Gruppe.

Beschäftigte haben klare Vorstellungen über Mitarbeitergespräche, kritisieren aber die mangelnde Dokumentation.(Bild: ©  Balša - stock.adobe.com)
Beschäftigte haben klare Vorstellungen über Mitarbeitergespräche, kritisieren aber die mangelnde Dokumentation.
(Bild: © Balša - stock.adobe.com)

Die Ergebnisse zeigen, dass Mitarbeitergespräche mit bestimmten Schwerpunkten besonders gefragt sind. Demnach stehen für 64 Prozent der Befragten die Qualität der eigenen Arbeit im Mittelpunkt, die Zusammenarbeit im Team folgt mit 53 Prozent sowie dem persönliche Engagement der Beschäftigten mit 47 Prozent. Weniger wichtig sind den Mitarbeitenden dagegen private Themen oder der Umfang der Arbeitszeit.

Fehlende Dokumentation bleibt Schwachstelle

Ein echter Schwachpunkt liegt aus Sicht der Beschäftigten in der mangelhaften Dokumentation der Mitarbeitergespräche. Nur 52 Prozent der Befragten erhalten nach der Leistungsbeurteilung ein zugängliches Gesprächsprotokoll. Digital können lediglich 30 Prozent die Ergebnisse einsehen. "Verlässliche Dokumentation ist ein zentrales Qualitätsmerkmal für moderne Feedback-Prozesse", so Nils Wagener, Geschäftsführer der Königsteiner Gruppe. "Sie schafft Transparenz, Nachvollziehbarkeit und die Grundlage für echte Entwicklung."

Bewertung überwiegend fair, manchen Beschäftigten fehlt Wertschätzung

Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass ihre Leistung in ihrem letzten Mitarbeitergespräch objektiv bewertet wurde, 71 Prozent empfanden die Beurteilung als fair. Dennoch fühlte sich ein Viertel ungerecht beurteilt. 24 Prozent erlebten ihre Bewertung als nicht objektiv. Neben der formalen Beurteilung zählte für viele Beschäftigte auch die emotionale Qualität des Gesprächs. Ein Viertel (25 Prozent) der Befragten vermisste Wertschätzung, und jeder Fünfte (20 Prozent) hatte das Gefühl, mit dem eigenen Feedback nicht ernst genommen worden zu sein.

Das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi befragte im April 2024 bundesweit 1.073 berufstätige Arbeitnehmer. Das Durchschnittsalter lag bei 45 Jahren.

Das Whitepaper zur begleitenden Studie können Sie sich hier kostenfrei herunterladen.

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