Laser-Remote-Schweißen Big-Brother-Prinzip für hochwertige Schweißnähte
Laser Remote Schweißen von Stirnkehlnähten mit optischer Nahtführung sorgt für höhere Schweißnaht-Qualität. Das Unternehmen Bergmann & Steffen zeigt mit einem entsprechenden Schweißsystem und einer Nachführungseinheit von Lessmüller, wie man damit sogar den Anforderungen der Automobilbauer genügen kann.
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Das Laser Remote Schweißen oder auch Laser Scanner Schweißen ist seit einigen Jahren im Automobilbau etabliert. Die Anzahl der Anwendungen steigt stetig – nicht zuletzt durch ausgefeiltere, verlässliche Technik, hohe Effizienz und günstigere Kostenstrukturen. Typischerweise wurden bislang mit diesem Schweißverfahren überwiegend Überlappverbindungen hergestellt und das Remote Schweißen eingesetzt um ursprünglich widerstands-punktgeschweißte Anwendungen zu substituieren. Typische Beispiele hierfür sind Automobil-Baugruppen wie Pkw-Hintersitzlehnen.
Robotergeführtes Schweißscannen funktioniert
Im Rahmen der Neuentwicklung von Pkw-Baugruppen spielen zunehmend Themen wie Leichtbau, Korrosionseigenschaften, Energieeffizienz und die Verwendung von hochfesten Werkstoffen eine Rolle. Sind aufgrund dieser neuen Anforderungen andere Nahtformen als der Überlappstoß – beispielsweise Stumpfstossverbindungen oder Kehlnähte erforderlich – so war dies bislang nicht mit robotergeführten Schweißscannern möglich, da diese Systeme zwar sehr schnell arbeiten – insbesondere bei „On-the-Fly“-Anwendungen – aber häufig nicht genau genug, weil sich dabei verschiedene Fehler (Roboterbahn, Bauteilkante, Spannwerkzeug) aufaddieren.
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