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Ziehl-Abegg

Bionische Ventilatoren belüften Österreichs Expo-Pavillon

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Die Wasserdampfdüsen zur Befeuchtung der begrünten Flächen sorgen für eine ausreichende Durchfeuchtung und für einen angenehm frischen Waldgeruch. Eine Wasserfläche sammelt Regenwasser und dient zur Wasserfilterung. Der Österreich-Pavillon ist ein Ort, der scheinbar Unvereinbares — Technologie und natürliche Vielfalt — harmonisch verbindet. Die Anforderung an die Technik war entsprechend hoch: Leise, energiesparend und effizient, also ganz dem Konzept der Umweltfreundlichkeit zuträglich.

Flügelform der Ventilatoren entspricht aktuellen bionischen Erkenntnissen

„Die Flügelform der Ventilatoren entspricht aktuellen bionischen Erkenntnissen“, erklärt Vorstandschef Fenkl. Die gezackten Hinterkanten verhindern, wie in der Natur bei den Eulen, große Luftverwirbelungen und vermeiden unnötige Geräuschentwicklung. Die Nachleiträder an den Ventilatoren sorgen dafür, die angenehme Luft besonders weit zu befördern. „Der Fachmann spricht von einer extrem großen Wurfweite“, erklärt Fenkl. „Wir sind begeistert, wie leise die Ventilatoren tatsächlich sind“, sagt Univ.-Prof. Klaus K. Loenhart, der als Architekt und Chefplaner agierte.

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Das klimaaktive Konzept von „breathe.austria“ demonstriert die Schönheit ebenso wie den Nutzen der Natur. Ruzicka ergänzt: „Ein bedachtsamer Umgang mit der Umwelt hat in Österreich Tradition — ebenso wie Innovationen im Bereich der Nachhaltigkeit.“ Auch dies macht den Österreich-Beitrag für die Expo so stimmig. Der Pavillon verdeutlicht als Prototyp eine Vielzahl österreichischer Lösungskompetenzen — von der Solartechnik bis zum nachhaltigen Bauen. Österreichs Botschaft lautet: Im Zusammendenken von natürlichen und technologischen Prozessen entstehen zukunftsfähige Lösungen für globale Problemstellungen. Der Österreich Pavillon stellt mit seinem Beitrag „breathe“ die natürliche wie technische Kompetenz des Landes in den Fokus und widmet sich zugleich künftigen Fragestellungen im Umgang mit dem wichtigen Rohstoff.

Hinter den Kulissen sorgen Steuerungsgeräte von Ziehl-Abegg für die Inszenierung verschiedener Klimazonen im Pavillon: Architektin Lisa Maria Enzenhofer hat die Frequenzumrichter so geschaltet, dass sie bequem mit ihrem Smartphone die Intensität von Luftstrom und Wassernebel kontrollieren und steuern kann.

Luft und Klima als sinnlich erlebbares Zeichen

Der österreichische Wald, gepflanzt am Expo-Gelände, setzt Luft und Klima ein sinnlich erlebbares Zeichen im ehemaligen Industrieviertel im Nordwesten von Mailand und unterstützt die Expertise Österreichs im Bereich Umwelttechnologie durch Energieautarkie des Pavillons und die natürliche Regulierung des Raumklimas (allein durch Verdunstungskühlung aber ohne Klimageräte). „Wir als Hersteller von modernsten Ventilatoren und Elektromotoren schätzen die große technische Kompetenz unserer Kunden im Alpenraum“, unterstreicht Fenkl. Gleichzeitig fordert der Firmenchef alle Besucher auf, unbedingt den österreichischen Pavillon zu erleben. „Denn dort wird hervorragend dargestellt, wie sich Technik und Natur symbiotisch verbinden lassen – zum Wohle der Natur und des Menschen.“

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