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Ziehl-Abegg

Bionische Ventilatoren belüften Österreichs Expo-Pavillon

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die gezackten Hinterkanten der Ventilatoren verhindern, wie in der Natur bei den Eulen, große Luftverwirbelungen und vermeiden unnötige Geräuschentwicklung.
Die gezackten Hinterkanten der Ventilatoren verhindern, wie in der Natur bei den Eulen, große Luftverwirbelungen und vermeiden unnötige Geräuschentwicklung. (Bild: Ziehl-Abegg)

Österreich macht auf der Expo 2015 in Mailand die ideale Kombination von Natur und Hightech erlebbar. Ein Wald empfängt die Besucher im österreichischen Pavillon, der für angenehme Kühle und frische Luft sorgt. Und zwischen den Baumkronen werden bionische Ventilatoren von Ziehl-Abegg das angenehme Klima breit verteilen.

Die Weltausstellung Expo dreht um das Motto „Feeding the Planet. Energy for Life“. Technologie, Innovation, Kultur, Tradition und Kreativität sollen mit den Themen Lebensenergie und Ernährungssicherheit für zukünftige Generationen verbunden werden. Österreich etwa macht die ideale Kombination von Natur und Hightech erlebbar: Ein Wald empfängt die Besucher im österreichischen Pavillon empfangen, der für angenehme Kühle und frische Luft sorgt – und zwischen den Baumkronen werden bionische Ventilatoren von Ziehl-Abegg das angenehme Klima breit verteilen.

„Die Expo mit dem nachhaltigen Motto war der Anlass für unser Leitthema für 2015“, freut sich Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl über die Umsetzung im österreichischen Pavillon. Denn Ziehl-Abegg hat 2015 zum „blauen Jahr – Energy for Life“ ausgerufen. Das Unternehmen hat bewusst die Farbe Blau gewählt: Blau steht für schützenswerte Ressourcen wie Wasser und Luft; gleichzeitig ist Blau die Markenfarbe von Ziehl-Abegg. Zudem werden immer mehr Energieklassen mit einem blauen Label gekrönt. So hat die europäische Zertifizierungsorganisation Eurovent die Klasse A nun blau statt grün gefärbt.

Ziehl-Abegg-Ventilatoren sind Eulenflügeln nachempfunden

Naturnahe Wälder und die hohe Reinheit der Luft sind zwei besondere Qualitäten Österreichs. Das Konzept „breathe.austria“ verbindet beide Motive zu einem Gesamterlebnis. „Ich freue mich, dass unsere extrem leisen – den Eulenflügeln nachempfundenen – Ventilatoren im Zentrum der grünen Expo-Lunge angesiedelt sind“, sagt Peter Fenkl, der Vorstandsvorsitzende von Ziehl-Abegg. Das deutsche Unternehmen betreut über seine starke Tochtergesellschaft in Österreich den Markt der Klimagerätehersteller und Anlagenbauer in den Alpenregion und vielen angrenzenden osteuropäischen Staaten.

Die österreichischen Planer holen die Expo-Besucher an der richtigen Stelle ab: Wenn im Sommer die Mailänder Hitze die Straßen im Umfeld des Pavillons aufgeheizt, wird der Pavillon eine Oase der Erholung sein. Die Landschaft steigt von der Straße sanft an, Wassernebel empfängt die Besucher am Eingangsbereich und sorgt spontan für ein Abkühlungserlebnis. Dazu kommt die Beschattung durch die Bäume und das angenehme Mikroklima eines dichten Waldes. „Die Expo ist eine Chance, österreichische Kompetenz zu zeigen – von Wissenschaft und Architektur über innovative Umwelt-Technologien bis hin zu Kunst und Design“, sagt Dr. Rudolf Ruzicka von der Wirtschaftskammer Österreich.

Ventilatoren befördern die von den Bäumen produzierte Frischluft in Richtung Besucher

Die 15 m hohen Bäume des Pavillons werden die meisten anderen Gebäude überragen und damit die Skyline der Expo prägen. Sämtliche Pflanzen des Österreich-Waldes produzieren pro Stunde Sauerstoff für rund 1800 Menschen (62,5 kg). Dieser Effekt wird im Pavillon durch Verdunstungskühlung technisch unterstützt, wobei allerdings keine Klimageräte notwendig sind: Die Ventilatoren befördern die von den Bäumen produzierte Frischluft, angefeuchtet durch Wassernebel, in Richtung Besucher. „Die gesamte Vegetation des österreichischen Pavillons bietet auf der Grundfläche von 560 m² mit ihren Blattflächen eine Verdunstungsoberfläche von rund 43.200 m²“, sagt der Expo-Verantwortliche Ruzicka.

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