BVS Blechtechnik Blech beleben

Von M.A. Frauke Finus Frauke Finus 3 min Lesedauer

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Produkte aus Feinblech für technische Anwendungen – das bringt es auf den Punkt, womit sich die BVS Blechtechnik in Böblingen, Teil der BVS-Gruppe, beschäftigt. Aus der Idee des Kunden wird eine gemeinsame Lösung.

BVS fertigt nach Kundenvorgabe Gehäuse und Komponenten für industrielle Geräte und Anwendungen.(Bild:  BVS)
BVS fertigt nach Kundenvorgabe Gehäuse und Komponenten für industrielle Geräte und Anwendungen.
(Bild: BVS)

Die BVS-Gruppe versteht sich als Technologiezentrum, wenn es darum geht, individuelle Lösungen aus Feinblech für Kunden aus den Branchen der elektrotechnischen Industrie, erneuerbare Energien, Informationstechnologie, Luftfahrt, Medizintechnik, Messtechnik sowie Telekommunikation zu realisieren.

Aus einer Idee entwickeln Geschäftsführer Harald Steiner und sein Team gemeinsam mit dem Kunden die individuelle, optimale Lösung – von der Beratung und Konstruktion bis hin zur Serienreife, außerdem inklusive TÜV und CE eines Produktes. Unter diesem Motto arbeiten die Mitarbeiter der BVS Blechtechnik seit über 30 Jahren.

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„Das Team von heute rund 170 Mitarbeitern liebt die ständig neuen Herausforderungen der individuellen Auftragsfertigung, die persönliche Zusammenarbeit mit dem Kunden und die Fertigung für die unterschiedlichsten Industriezweige vom Prototyp bis zur Serie, von der Unterlegscheibe bis zum komplexen Endgerät. So fertigen wir nach Kundenvorgabe Gehäuse und Komponenten für industrielle Geräte und Anwendungen“, erklärt Harald Steiner, der schon in seinen Berufsanfängen bei Hewlett-Packard Spaß an der Dienstleistung und Beratung von Kunden verschiedenster Sparten gefunden hat. Da war der Schritt in die Selbstständigkeit nur logisch. Heute sind neben Frau Silvia auch zwei von drei Kindern voll ins Unternehmen integriert. Sohn Maximilian Steiner wird die Geschäfte einmal übernehmen.

Standort in Schwerin

Neben Böblingen, wo die BVS Blechtechnik zu Hause ist, hat die BVS-Gruppe seit 2018 einen weiteren Standort in Schwerin mit 30 Mitarbeitern. Hier fertigt das Team der BVS Systemtechnik kundenspezifische Blechprodukte für unterschiedliche Branchen. Insbesondere Blechteile oder montierte Baugruppen für die Bereiche Luftfahrt, Maschinenbau, Medizintechnik oder Elektrotechnik stehen auf dem Produktionsplan. Der Fokus liegt dabei auf der Herstellung von Prototypen und Kleinserien.

Blechteile zu einer Einheit verbauen

Drei Standorte hat die BVS-Gruppe insgesamt. Der Hauptsitz ist die BVS Blechtechnik in Böblingen, weitere Standorte sind die BVS Systemtechnik in Schwerin mit 30 Mitarbeitern sowie das chinesische Joint Venture BVS Chenghua in Jinan mit 124 Mitarbeitern.

Die Gruppe realisiert dabei für Kunden auf Wunsch Feinblechteile, ESD-Montage, Montage und Auftragsfertigung. Die Prozessschritte Stanzen, Lasern, Abkanten, Schweißen, Nieten, Oberflächenveredelung sowie die Gerätefertigung werden dabei umgesetzt. „Die in der vorgelagerten Produktion gefertigten Blech- und Biegeteile werden samt elektronischer Komponenten in der Baugruppenmontage bei der BVS Blechtechnik zu einer Einheit verbaut. Die zuvor gelaserten, gestanzten, gebogenen und geschweißten Einzelteile fügen die erfahrenen Monteure als Gehäuse oder komplettes Endprodukt zusammen. Auf unserer 1.800 Quadratmeter großen Montagefläche entstehen Produkte für fast jeden Einsatzbereich“, berichtet Steiner. „Wir produzieren beispielsweise Teile und Baugruppen für vollautomatische Blutanalysesysteme oder auch Centerkonsolen für Flugzeugsitze der Premium Economy Klasse.“ Die meisten Aufträge laufen zwischen einem und mehreren Jahren und haben dabei ein mittelgroßes Auftragsvolumen.

Ein Projekt für verschiedene Zulieferteile, was heute schon fast antiquarisch wirkt, hat das BVS-Team im Jahr 2006 in nur 11 Wochen auf die Beine gestellt. „Ein namhafter Telekommunikationsanbieter hatte sich ein Nachfolgemodell der klassischen Telefonzelle auf die Fahnen geschrieben. Dieses beinhaltete Videotelefonie, einen Internetzugang sowie eine Touchscreen-Oberfläche. Nun ja, bedauerlicherweise kam ein Jahr später das erste Iphone auf den Markt“, schmunzelt der Geschäftsführer.

Mitarbeiter gewinnen und halten

Für die kommenden Jahre sieht Steiner vor allem zwei zentrale Themen: Das kontinuierliche Gewinnen, Fördern und Halten von Mitarbeitern und Auszubildenden und zum anderen eine nachhaltige Produktion. „Das Ziel ist und wird es sein, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren und Energie einzusparen. Wir haben zum Beispiel aktuell eine große Photovoltaikanlage in der Planung.“ Und fügt hinzu: „Außerdem wünschen wir uns für das Unternehmen weiterhin Stabilität und Schritt für Schritt einen erfolgreichen Generationenwechsel.“

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