Gewinneinbrüche

BMW meldet Verluste und lässt deshalb Vorsicht walten

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Die finanzielle Lage der deutschen Autobauer

Um die Frage nach der finanziellen Lage richtig einzuschätzen, lohne es sich, den Blick zu weiten. Man darf nämlich die aktuellen Ergebnisse nicht nur mit den letzten paar Jahren vergleichen, betont der Branchenexperte Frank Schwope, der Automobilwirtschaft an der Fachhochschule des Mittelstands in Köln und Hannover lehrt. Er sieht nämlich im Moment eine Normalisierung nach einer Sondersituation mit bisher nicht gekannten Profiten! Nach dem ersten Corona-Einbruch 2020 gab es in den folgenden Jahren – insbesondere durch den Chip- beziehungsweise Fahrzeugmangel – kaum Rabatte und eine Verschiebung hin zu teureren Modellen.

Automobilbauer bereiten sich auf die Zukunft vor

Das sei aber kein Grund zur Entwarnung! Denn die Zeiten sind herausfordernd und die Hersteller habe deshalb berechtigte Sorge vor einer drohenden Krise. „Sie tun als gut daran, die Strukturen frühzeitig wetterfest anzupassen“, wie Schwope kommentiert. VW ist bereits dabei. Denn unter anderem soll bei der Kernmarke VW-Pkw bis 2030 in Deutschland fast jeder vierte Job wegfallen. Auch Mercedes will die Kosten in den kommenden Jahren um mehrere Milliarden Euro drücken und hat ein Abfindungsprogramm angekündigt. Und die Liste lässt sich fortsetzen: Bei Porsche stehen 1.900 Jobs auf der Kippe und bei Ford in Deutschland 2.900. Bei den Zulieferern verschwinden ebenfalls Jobs. Zu nennen sind dazu Bosch, Schaeffler, ZF, Continental und Thyssenkrupp, um nur einige Namen zu nennen.

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