Wie erwartet BMW schneidet im dritten Quartal 2025 zart positiv ab

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der bayerische Autobauer BMW hat im dritten Quartal gemäß seiner letzten Prognosesenkung im Oktober wie erwartet abgeschnitten, so die dpa ...

Der bayerische Autokonzern BMW legt hier die Zahlen für das dritte Quartal 2025 vor. Wie es heißt, kam es zu einem leichten Plus ...(Bild:  BMW)
Der bayerische Autokonzern BMW legt hier die Zahlen für das dritte Quartal 2025 vor. Wie es heißt, kam es zu einem leichten Plus ...
(Bild: BMW)

Das BMW-Ergebnis vor Zinsen und Steuern für das dritte Quartal diesen Jahres legte im Vergleich zum sehr schwachen Vorjahreszeitraum um ein Drittel (auf 2,26 Milliarden Euro) zu. Ein Jahr zuvor hatte eine Auslieferungssperre wegen Problemen mit einem Bremssystem die Zahlen deutlich belastet. Die Aktie aber lag leicht im Minus. Das Papier verlor 0,3 Prozent (auf 80,08 Euro) und liegt damit weiter auf dem Niveau vom Jahresanfang. Zwischenzeitlich war es im Jahresverlauf auch mal über 90 Euro wert. Die Gewinnwarnung im Oktober sorgte jedoch für einen deutlichen Dämpfer. Erste Anzeichen, dass sich der Absatz des BMW-Konzerns in China stabilisiert, sind laut Ansicht von Analysten aber das, was zählt. Expertenkreise vermuten auch weiter eine zweistellige operative Marge für den Konzern in der Volksrepublik. Der freie Mittelzufluss im Quartal könnte allerdings enttäuschen, wie man glaubt. Alles in allem böten die Resultate aber keine Überraschung mehr. Die am Finanzmarkt viel beachtete operative Marge in der Autosparte kletterte angesichts der Schwäche ein Jahr zuvor diesmal um fast drei Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Die Glaskugelspezialisten hatten hier mit einem etwas schwächeren Wert gerechnet.

US-Einfuhrzölle drückten auch die mögliche BMW-Marge nach unten

Die Marge wäre ohne erhöhte Einfuhrzölle in die USA und die EU noch 1,75 Prozentpunkte höher ausgefallen, hieß es von BMW. Wie die anderen deutschen Autobauer auch, so hadern die Bayern mit den derzeit herrschenden globalen Problemen – etwa erhöhte US-Einfuhrzölle auf Autos sowie auf Stahl und Aluminium. Bei BMW kommt hinzu, dass auch die in China produzierten und nach Europa eingeführten Elektroautos der Marke Mini höheren Einfuhrabgaben unterliegen. Das Absatzwachstum findet in der Volksrepublik laut BMW vorwiegend im günstigeren Bereich unter umgerechnet rund 18.000 Euro Kaufpreis statt. Doch das wachsende Angebot lokaler Hersteller geht auch an BMW nicht spurlos vorbei. Auch der schwache Dollar und andere Währungsumrechnungen kosten BMW Geld. Der Umsatz blieb dabei insgesamt mit 32,3 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahreswert, obwohl BMW die Autoauslieferungen um knapp neun Prozent auf 588.140 Pkw steigerte. Unter dem Strich verdienten die Bayern rund 1,70 Milliarden Euro – und damit mehr als dreimal so viel wie ein Jahr zuvor.

(ID:50617229)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung