Hoffnungsschimmer

Bosch-Entscheider glauben an leichten Aufwind

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Die Lage der Autonzulieferer ist brenzlig

Nach Angaben von Constantin Gall, Autoexperte beim Beratungsunternehmen EY, leiden die Zulieferer besonders unter den niedrigeren Stückzahlen: „Das sind heute lediglich Fragmente dessen, was an Produktion geplant war!“ Das habe aber nicht nur mit der geringen Nachfrage nach Elektroautos zu tun. In Zeiten wie diesen stehe bei vielen potenziellen Kunden ein Fahrzeugkauf ganz einfach nicht hoch oben auf der Liste. Die Produktqualität sei ebenfalls nicht das Problem. Einzig und allein der Weg zum Endergebnis sei momentan im globalen Vergleich nicht mehr wettbewerbsfähig. Gall: „Die großen Konglomerate haben derzeit ihre liebe Mühe und Not, weil die Komplexität, die ihre Strukturen erreicht haben, sie quasi auffrisst.“

Automobilhersteller müssen schlanker werden

Außerdem zögen die Hersteller wieder mehr Wertschöpfung zu sich, um ihre Werke auszulasten. Gall zufolge müssen sich die Unternehmen aber verschlanken und auf die Bereiche konzentrieren, die in Zukunft noch Geld abwerfen: „Die europäischen Zulieferer tragen sehr viel Gepäck mit sich herum!“ Aber nicht, weil sie zwingend etwas falsch gemacht haben, sondern weil sich die Industrie über Jahrzehnte so entwickelt hat. Und bis vor Kurzem hat das laut Gall ja auch sehr gut funktioniert. Nun säßen aber viele wie die Kaninchen vor der Schlange, anstatt aktiv zu handeln, um aus diesem Dilemma herauszukommen. „Das ist wie, wenn man versucht, eine klaffende Wunde mit einem Heftpflaster zu versorgen, aber eigentlich weiß, dass genäht werden muss“, veranschaulicht der Branchenexperte die Situation.

Best Practices für den Mittelstand

Neuausrichtung oder untergehen

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