Aus-Wirkungen Bosch stellt Produktion in Waiblingen ein! Rund 650 Jobs wackeln!

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Bosch gibt bekannt, die Produktion im Bereich Verbindungstechnik für die Fahrzeugindustrie am Standort Waiblingen mit den rund 560 Beschäftigten bis spätestens 2028 einzustellen, so die dpa.

Konkreteres zum Aus für das Bosch-Werk in Waiblingen wurde jetzt vom Mutterkonzern ausgesagt ...(Bild:  Bosch)
Konkreteres zum Aus für das Bosch-Werk in Waiblingen wurde jetzt vom Mutterkonzern ausgesagt ...
(Bild: Bosch)

Bosch hatte im vergangenen Jahr den Abbau von Tausenden von Arbeitsplätzen angekündigt. Besonders stark davon betroffen ist die Mobilitätssparte. Das Aus für die Verbindungstechnik bei Bosch in Waiblingen ist deshalb wirklich beschlossene Sache. Zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung wurde demnach auch schon ein Sozialplan und Interessenausgleich vereinbart. Das Ende für den Verbindungstechnikbereich bei Bosch wurde bereits im vergangenen September verkündet. Etwa 220 Arbeitsplätze sollen den Beschäftigten an anderen Bosch-Standorten angeboten werden. Der Personalabbau soll wohl möglichst sozialverträglich umgesetzt werden. Auch Angebote für Altersteilzeit und Vorruhestand sowie freiwillige Abfindungen gehören zum Maßnahmenpaket, um die Sache abzumildern. Es sei auch der einzige Waiblinger Bosch-Standort, der betroffen sei.

Schrumpfender Umsatz und weniger Produktion bei Bosch

Als Grund für das Ende der Produktion nannte Bosch sowohl zu hohen Kosten als auch den Rückgang in puncto Umsatz für Verbindungstechnikprodukte. Auf dem europäischen Markt sei dieser in den vergangenen acht Jahren um knapp die Hälfte zurückgegangen. Weitere Umsatzrückgänge in den kommenden Jahren seien außerdem zu erwarten. In Waiblingen seien außerdem das Produktionsvolumen und damit einhergehend das Beschäftigungsniveau seit vielen Jahren rückläufig. Trotz entsprechender Anstrengungen konnten bisher keine beschäftigungssichernden Neuprodukte hinzugewonnen werden. Nach Ansicht der IG Metall hätte der Standort aber eine Zukunft haben können, wenn Bosch bereit gewesen wäre, sie aktiv mitzugestalten. Nun wird die Produktion verlagert, was die Region belastet. Wichtig seien deshalb vor allem die zugesagte Weiterbeschäftigung, Qualifizierung und die Transfergesellschaft ab 2029.

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