Kreativitätstechniken

Brainstorming war gestern, Apfel ist heute

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Doch wie sollte man stattdessen vorgehen? Im Unternehmensalltag hat sich eine Reihe von Techniken jenseits von „Lass uns mal brainstormen“ bewährt. Merken Sie sich das Stichwort Apfel – eine Eselsbrücke, die verschiedene Kreativtechniken zusammenfasst:

  • Assoziationen – die Basistechnik der kreativen Themenfindung,
  • Perspektivenwechsel – das Ideenfinden durch ein Wechseln der Rolle und Funktion,
  • Fragetechniken wie die „Unbekannt“-Fragen,
  • Ebenenwechsel – die Kunst, Fragestellungen zu abstrahieren und danach wieder zu konkretisieren,
  • Lotteriemethode – die Ideenfindung mit Hilfe zufälliger Inspirationen.

Mit dem Apfel im Kopf können Sie den Prozess der Ideenfindung in einer Gruppe gut steuern. Und das Raffinierte daran ist: Sie können die verschiedenen Techniken kombinieren. Sie können zum Beispiel erst Assoziationen entwickeln und dann Fragen zu den Assoziationen stellen. Oder erst Assoziationen bilden und dann die Ebene wechseln. Oder aus verschiedenen Perspektiven Fragen bilden.

Zunächst die naheliegenden Einfälle absaugen

Saugen Sie zunächst die naheliegenden Einfälle ab. Starten Sie mit der banalsten aller Fragen: „Hat jemand Ideen für ...?“ Lassen Sie die Teilnehmer zwei, drei Minuten lang alles herunterschreiben, was ihnen zur vorgegebenen Fragestellung einfällt. Sammeln Sie danach die Stichworte in Form eines Mindmap auf einem Flipchart. Oder noch besser: Hängen Sie leere Flipchartbogen an die Wand und fordern Sie Teilnehmer zum Schreiben auf.

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