Jahrestreffen der Kaltmassivumformer Branchentreffen zeigt Herausforderungen und Trends in der Kaltmassivumformung
Es hat schon Tradition: Altweiber und das Jahrestreffen der Kaltmassivumformer gehören zusammen. Bereits zum 29. Mal trafen sich über 200 Forscher, Entwickler, Firmenvertreter und Interessierte in Düsseldorf, um aktuelle Trends sowie neue Produkte und Methoden in der Pressentechnologie, in der Werkstoffentwicklung und beim Umformprozess aufzuzeigen.
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Für eine effiziente, wirtschaftliche und prozesssichere Kaltumformung stellten beispielsweise Dr. Roland Fiedler von Otto Vision Technology eine Lösung zur Qualitätssicherung mit industrieller Bildverarbeitung und Wolfgang Faulhaber von Schwer + Kopka ein Toolmanagement innerhalb eines MES vor.
Der Trend in der Pressentechnologie geht bereits seit einiger Zeit in Richtung Servotechnik. Über die positiven Eindrücke mit Mehrstufenpressen aus der Praxis berichteten Johan van Rompaey von Nedschoef Herentals und Andreas Kress von Schuler Pressen. Ergänzend dazu konnte zudem Willy Kretz von Alu Metal Innovations die Vorteile durch den Einsatz von Servotechnik aus eigener Erfahrung belegen: weniger Energiekosten, weniger Lärm, weniger Verschleiß, geringerer Verbrauch von Hydrauliköl, weniger Kühlenergie und keine Öltanks mehr nötig.
Neben Ergebnissen aus Forschungsprojekten an Hochschulen und Beispielen zum Einsatz von Kaltmassivumformung aus der Automobilindustrie schloß die zweitägige Tagung mit der Entwicklung und Auswahl der geeigneten Werkstoffe für den Werkzeugbau.
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