Los geht`s! Bürkert nimmt 20 Millionen teures Kunststofftechnik-Zentrum in Betrieb

Quelle: Bürkert 2 min Lesedauer

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Im neuen Bürkert-Kompetenzzentrum Kunststofftechnik sind Werkstoffanalyselabor, Werkzeugkonstruktion und -bau, Kunststofffertigung sowie ein Technikum in einem Gebäude vereint.

(Bild:  Bürkert)
(Bild: Bürkert)

Ein Meilenstein in der Kunststofftechnologie bei Bürkert ist für Jürgen Häberle, Leiter des Bereichs Konstruktion, Werkzeugbau und Kunststofffertigung, das neue Kompetenzzentrum Kunststofftechnik. Bürkert hat dafür rund 20 Millionen Euro am Campus Criesbach investiert. Es bringt nun die gesamte Kunststoff-Wertschöpfungskette auf 6.000 Quadratmetern unter ein Dach. Und diese räumliche Nähe der Bereiche soll die Fertigungstiefe des Unternehmens stärken und es ein Stück unabhängiger von fragilen Lieferketten machen. Auch will man damit dem sich schnell wandelnden Umfeld der Branche begegnen., das auf dem Bürkert Campus Criesbach entstand. Die im Rahmen der Baumaßnahmen auf dem Campus freigewordenen Flächen würden künftig für die Erweiterung der kundenspezifischen Systementwicklung sowie für den Ausbau der Zerspanungstechnik genutzt. Die Flächen werden damit um rund 30 Prozent erweitert, was das weitere Wachstum am Standort unterstützt, wie es weiter heißt. Das Gebäude wurde im Dezember 2024 fertiggestellt. Diese Investition wird als ein deutliches Bekenntnis zum Standort verstanden, aber auch als Stärkung der traditionell hohen Fertigungstiefe und der damit verbundenen Unabhängigkeit des Unternehmens.

Kunststoffteile – von Criesbach in die Welt

Die Konzentration der Kunststoffkompetenzen ermögliche nun, effizienter zu arbeiten, die schnelle Einführung von Innovationen in den realen Prozess zu erleichtern und damit garantiert hervorragende Resultate für Anwender aus aller Welt zu schaffen. Denn alle Anforderungen an ein in der Entwicklung befindlichem Kunststoffteil, die passenden Materialien und die geplanten Fertigungsschritte werden so viel früher sorgfältig überprüfbar und aufeinander abstimmbar, heißt es weiter. Die Kunststoffbauteile werden dabei im Verbund – also von der Entwicklung, dem Werkzeugbau und dem Technikum – kunststoffgerecht ausgelegt, qualifiziert und hergestellt. Auch Analyselabor und Technikum profitierten von der neu gewonnenen Nähe zueinander. Denn notwendige Untersuchungen – etwa im Fall der Einführung neuer Materialien oder Fertigungsmethoden können aufgrund der engen Verzahnung optimal bearbeitet werden. Langfristig soll das Kompetenzzentrum Kunststofftechnik das „Polymer Excellence Center“ für den weltweiten Fertigungsverbund der Bürkert Gruppe sein. Nach erfolgter Entwicklung, kann die Serienfertigung an den Standorten in Deutschland, Frankreich, den USA, China oder Indien laufen – das mache zum einen die Lieferketten stabil und flexibel und reduziert zum anderen den CO2-Fußabdruck der Produkte.

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