Unabhängigkeitsbeschluss

Bundesregierung startet Wettlauf um rare Bodenschätze

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Afrikanische Bodenschätze kommen über neue Lebensader

Auch auf dem „schwarzen“ Kontinent ist das Rennen auf die begehrten Bodenschätze längst eröffnet. Die EU und die USA unterstützen dabei den Bau eines neuen Handelskorridors, der von Sambias Kupfergürtel durch die rohstoffreiche Katangaregion der Demokratischen Republik Kongo bis nach Angola mit seinen riesigen Ölreserven nebst Chrom, Graphit, Lithium und Nickel reicht, wie man erklärt. Die USA haben für das knapp 2.000 Kilometer lange Bahnprojekt bereits Hunderte Millionen Dollar zugesagt. Und einige europäische Logistikunternehmen wie Trafigura, Moto-Engil und Vecturis sicherten sich schon Konzessionen. Die deutsche Gauff GmbH hat einen Auftrag für den Bau eines 166 Kilometer langen Straßenabschnitts gewonnen, der zwischen den Städten Munhango und Luena parallel zum Eisenbahnkorridor verlaufen soll. Dieser gilt als strategischer und nachhaltige Transportader, um die Bodenschätze zu sichern, die höchstwahrscheinlich auch Direktinvestoren auf den Plan rufen werden. Man müsse es jetzt schaffen, die afrikanischen Ressourcenrouten auch an die Seewege anzuschließen. Dann habe Deutschland eine Chance, einen eigenen Zugang zu seltenen Erden zu ergattern. Das würge dann auch Chinas Vorsprung deutlich ab. Experten meinen, dass die Seestrecke von Lobito nach Westeuropa und zu den USA die dabei Hauptrolle übernimmt.

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