125 Jahre BW Burkhardt+Weber präsentiert gigantische Maschine auf der EMO 2013

Redakteur: Ken Fouhy

Im 125. Jahr ihres Bestehens hat die Burkhardt+Weber Fertigungssysteme GmbH am Stammsitz in Reutlingen eine neue Haupverwaltung eingeweiht. Zur EMO Hannover 2013 präsentiert der Hersteller mit dem Bearbeitungszentrum MCX 1400 wahrscheinlich eine der größten Maschinen auf der Messe.

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BW-Geschäftsführer Andreas Mittermüller und Livaldo Aguiar dos Santos, CEO der Muttergesellschaft Romi, sind stolz auf die neue 3000 m² große Hauptverwaltung.
BW-Geschäftsführer Andreas Mittermüller und Livaldo Aguiar dos Santos, CEO der Muttergesellschaft Romi, sind stolz auf die neue 3000 m² große Hauptverwaltung.
(Bild: Fouhy)

Mit einem Investitionsvolumen von 5 Mio. Euro hat der Werkzeugmaschinenbauer Burkhardt+Weber Fertigungssysteme GmbH den ersten von drei bis zum Jahr 2020 vorgesehenen Expansionsschritten am 6. Septemter 2013 anlässlich des 125jährigen Firmenjubiläums präsentiert. Die ersten Investitionen sind in eine neuen 3000 m² Hauptverwaltung und den Zukauf von Gelände am Reutlinger Stammsitz geflossen.

Im nächsten Expansionsschritt soll eine neue 4000 m² große Montagehalle für Großmaschinen gebaut werden. Die Engpässe in der Produktion haben nach Aussage von Burkhardt+Weber-Geschäftsführer Andreas Mittermüller zur Folge, dass die 220köpfige Firma nur 35 bis 40 Maschinen im Jahr produzieren kann.

2014 kommt neue Maschinenreihe für die hochgenaue Bearbeitung

Die dritte Ausbaustufe wollte Mittermüller noch nicht näher spezifizieren. Jedoch erzählte er, dass man im kommenden Jahr eine neue Maschinenreihe für die hochgenaue Bearbeitung bis +/- 2 Mikrometer einführen will. Ein Prototyp wird derzeit in der Fertigung eines deutschen Drehmaschinenherstellers getestet. Nach Einschätzung Mittermüllers dürften jährlich 10 dieser Maschinen abgesetzt werden können. Der Markt wird derzeit von CIP und Dixi (jetzt Mori Seiki) beherrscht.

BW ist seit 2012 Mitglied der brasilianischen Romi-Gruppe

Nach turbulenten Jahren mit vielen Wechseln in den Eigentümerstrukturen gehört BW seit 2012 zur brasilianischen Industrias Romi S.A. Nach Aussage vom Romi-Geschäftsführer Livaldo Aguiar dos Santos produziert das Unternehmen circa 3000 Standardwerkzeugmaschinen im Jahr und hat in Brasilien einen Marktanteil von 80 %.

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