Beschichtungen

Cemecon feiert 25-jähriges Bestehen

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Auch auf dem Gebiet der PVD-Technik lief die Entwicklung bei Cemecon kontinuierlich weiter, heißt es. Voraussetzung dafür war 1993 die Präsentation der Schichtwerkstoffe Tinalox. 1996 folgten Supertin, Alox, CC Aluspeed und CC plus C – Beschichtungen, die den Anforderungen der Nutzer folgten.

Starkes Wachstum veranlasst Cemecon zum Umzug nach Würselen

Die Nachfrage sei so stark gestiegen, dass die Abteilung Technologietransfer, die sich dem Bau der CC800-Beschichtungsanlagen widmete, sowie das Beschichtungszentrum aus Platzgründen nach Würselen verlegt wurde – dem heutigen Unternehmenssitz.

1998 fasste Cemecon laut Mitteilung mit Gründung der Cemecon Inc. mit dem integrierten Application Development Center (ADC) in Horseheads, New York, auch in den USA Fuß. In China etablierte sich das Unternehmen 2003 durch das Joint Venture „Baoding Tianwei Cemecon Coating Technology Co., Ltd.“ mit Beschichtungszentren in Suzhou und in Beijing.

Nanokristalline Diamantschichten der CC-Dia-Produktionslinie 2000 vorgestellt

Einen Meilenstein auf dem Weg zu leistungsfähigeren Schichten stellte Cemecon laut eigenen Angaben im Jahr 2000 mit den patentierten glatten, nanokristallinen Diamantschichten der CC-Dia-Produktionslinie vor. „An der derzeitigen Spitze unserer Diamantschichtentwicklungen stehen die Multilayer. Sie eignen sich bestens für die Graphit- und CFK-Bearbeitung und sind auch für Anwendungen in Sandwich- und Honeycomb-Materialien gerüstet“, fügt Oliver Lemmer, Vorstandsmitglied der Cemecon AG, hinzu. Heute betreibe das Unternehmen das weltweit größte Diamantbeschichtungszentrum in Würselen.

Eine weitere Neuerung im PVD-Bereich brachte die Einführung der Supernitride SN im Jahr 2002. „Ihre makellosen Oberflächen verringerten Reibung und abrasiven Verschleiß erheblich. Erreicht haben wir das durch optimierte Sputterprozesse, die die Bildung von so genannten ‚Droplets‘ ausschließt.“, so Leyendecker. 2005 erschien die nächste Generation der Supernitride SN². Damit stellte Cemecon laut Lemmer erstmals nahezu eigenspannungsfreie Hochleistungsbeschichtungen her, ohne die Härte oder Zähigkeit zu reduzieren. Möglich geworden sei dies dank einer verbesserter Nanocomposite-Schichtstruktur.

Cemecon rüstet sich mit Zukauf von Patenten für Zukunft bei PVD

Der Erwerb der Hipims-Patente im Jahr 2008 sicherte Cemecon laut eigenen Angaben den Zugang zu der Technik, in deren Zeichen die kommenden Entwicklungen im PVD-Bereich stehen. „HPN1, unser erstes industriell verfügbares Hipims-Produkt, war erst der Anfang. Wir arbeiten bereits an einer breiten Palette neuer Schichtwerkstoffe, die dem Anwender zusätzliche Leistungspotenziale und neue Wege in der modernen Zerspanung eröffnen“, resümiert Leyendecker optimistisch.

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