Erfolgshilfe Cemecon-Know-how pusht Hartbearbeitung im Formenbau

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Lafer SpA gilt als Italiens größter Beschichtungsanbieter von Zerspanungswerkzeugen. Einmal mehr vertraute man jetzt auf die Expertise von Cemecon respektive die „HiPIMS“-Technik – mit Erfolg ...

Lafer ist Italiens größter Beschichtungsanbieter, der auch in puncto Zerspanungswerkzeuge veredelt. Jetzt hat man sich die „HiPIMS“-Technik von Cemecon ins Haus geholt, um vor allem Anwender bei der Hartzerspanung noch besser unterstützen zu können. Lesen Sie!(Bild:  Cemecon)
Lafer ist Italiens größter Beschichtungsanbieter, der auch in puncto Zerspanungswerkzeuge veredelt. Jetzt hat man sich die „HiPIMS“-Technik von Cemecon ins Haus geholt, um vor allem Anwender bei der Hartzerspanung noch besser unterstützen zu können. Lesen Sie!
(Bild: Cemecon)

Lafer SpA aus Piacenza wurde 1986 gegründet und ist heute das größte Beschichtungszentrum Italiens. Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern produzieren dort 120 Mitarbeiter hochwertige PVD- und CVD-Beschichtungssysteme für Bauteile, Werkzeuge und Formen. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung ist außerdem ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um die Qualität der angebotenen Beschichtungen weiter zu verbessern. Lafer bedient dabei Player aus den unterschiedlichsten Branchen – zum Beispiel auch aus dem Werkzeug- und Formenbau. Denn für Lebensmittelverpackungen, medizinische Verbrauchsartikel (Spritzen oder Steckergehäuse für Elektrokomponenten) aus Kunststoff braucht es präzise und robuste Spritzgießwerkzeuge. Es sei also kein Wunder, dass der Werkzeug- und Formenbau weltweit boome. Und wirtschaftlich arbeitende Zerspanungswerkzeuge für die Hartbearbeitung der Stähle, aus denen die Werkzeuge respektive Formen sind, sind deshalb sehr begehrt.

Eine Beschichtung erlaubt die produktive Hartzerspanung

Lafer suchte also auch, doch zusätzlich kam noch ein namhafter Werkzeughersteller hinzu, der trotz eigener Beschichtungskompetenz im Unternehmen bei der Bearbeitung von gehärteten Stählen nicht weiterkam, wie es heißt. Das Richtige fand man schließlich mit der „HiPIMS“-Beschichtungsanlage unseres langjährigen Partners Cemecon. Um aber wirklich sicher zu sein, die beste Möglichkeit gefunden zu haben, testete Lafer „HiPIMS“ mit modernster Messtechnik im eigenen Haus intensiv selber, aber auch externe Spezialisten nahmen das Ganze unter die Lupe. Dabei stellte sich heraus, dass es für die Hartzerspanung derzeit nichts Besseres als den „HiPIMS“-Schichtwerkstoff Steelcon gibt, wie Cemecon sagt. Lafer hat den „HiPIMS“-Schichtwerkstoff deshalb unter dem Namen „Coral HiPIMS“ in sein Portfolio aufgenommen und ihn an die jeweiligen Präzisionswerkzeuge seiner Kunden angepasst. Außer der Produktion etablierter Beschichtungen können die Experten von Lafer mit der eigenen Beschichtungslinie aber auch eigene Beschichtungen entwickeln. Das, geben die Italiener zu, mag vielleicht in manchen Ohren kompliziert klingen, ist aber mit Cemecon-Know-how ganz einfach.

Denn die offene Architektur der „HiPIMS“-Maschine und der volle Zugriff auf alle „HiPIMS“-Parameter bieten dazu völlige Flexibilität beim Maßschneidern von Beschichtungen. Im Rahmen dessen sind die Prozesse so gut in der Steuerung verankert und automatisiert, dass (fast) jeder damit umgehen kann. Das entsprechende Training dafür ist außerdem ein Teil des Cemecon Technologiepakets. Cemecon liefert auf Wunsch auch das sogenannte Komplettpaket aus Substratvorbehandlung, Beschichtungsanlage und weiterer Peripherie. Die Einheit aus Anlagentechnik, erprobtem Prozess und dem Training der Mitarbeiter im Cemecon-Beschichtungszentrum unterscheide das Unternehmen nicht zuletzt von anderen Beschichtungsanbietern. Das Ganze erleichtert den Herstellern schließlich den Einstieg in die eigene Beschichtungstechnik.

Völlig neue Perspektiven für Werkzeug- und Formenbau

Coral „HiPIMS“ verbessert also nachweislich die Leistung von Hartmetall-Zerspanwerkzeugen bei der Bearbeitung von mittel- und hochfestem Stahl – und zwar deutlich, wie betont wird. Die „HiPIMS“-Beschichtung ist dabei glatt, zäh und verschleißfest. Das reduziert die Bearbeitungszeit und es ergibt sich eine bessere Oberflächenqualität. Lafer hat etwa die Bearbeitung von Stahl mit einer Härte 62 HRC mit einem Kugelkopffräser getestet, also eine klassische High-End-Anwendung im Werkzeug- und Formenbau. Das Ergebnis sei erstaunlich und habe alle Erwartungen übertroffen. Denn die Standzeit der Fräser mit Coral „HiPIMS“ lag um 50 Prozent höher als bei allen anderen Werkzeugen. Hinzu kommen die guten Oberflächen. Die Härte der Beschichtung resultiert aus der chemischen Zusammensetzung (AlTiSiN), lässt Cemecon wissen. Die Zähigkeit entstehe durch die neuen, nicht näher erklärten, physikalischen Eigenschaften der dichten Schicht, was nur mit „HiPIMS“ möglich sei.

Um die Besonderheit zu unterstreichen, heißt die neue Beschichtung nicht einfach Coral, sondern Coral „HiPIMS“, denn mit ihr hat sich Lafer, wie es heißt, ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen, um völlig neue Perspektiven im Werkzeug- und Formenbau bieten zu können. Ermutigt durch diese positiven Zerspanungsergebnisse sieht Lafer auch bei der Titanbearbeitung für die Luft- und Raumfahrt viel Potenzial.

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