Solarenergie

Centrotherm Photovoltaics wächst weiter zweistellig

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Im Segment Silizium & Wafer stieg der Umsatz um 11,0% auf 151,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 136,3 Mio. Euro) und das operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich auf 18,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 12,8 Mio. Euro). Die Ebit-Marge erhöhte sich um rund ein Drittel auf 12,5% (Vorjahreszeitraum: 9,4%).

Solarhersteller expandieren entlang der Wertschöpfungskette

In den ersten neun Monaten dieses Jahres beobachtete Centrotherm Photovoltaics nach eigenen Angeben ein wachsendes Kundeninteresse, entlang der solaren Wertschöpfungskette zu expandieren. So bestellte beispielsweise ein Siliziumkunde Kristallisationsöfen, um seine Produktion zu erweitern.

Zu den Highlights zählte die Inbetriebnahme und Produktion des ersten Siliziums („First Silicon Out“) auf Centrotherm-Anlagen bei vier Großprojekten in Asien und Europa. Insgesamt lasse sich ein Trend in Richtung Expansion bestehender Fabrikkapazitäten und zunehmendes Interesse außerhalb Südostasiens erkennen.

Hoher Auftragseingang im Segment Solarzelle & Modul

Das Segment Solarzelle & Modul trug weiter maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei und erzielte mit 311,1 Mio. Euro im dritten Quartal 2010 den höchsten Auftragseingang in der Unternehmensgeschichte. Ein neues Rekordergebnis wurde auch bei den Umsatzerlösen erzielt, die in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit 55,1% um mehr als die Hälfte auf 295,2 Mio. Euro anzogen (Vorjahreszeitraum: 190,4 Mio. Euro).

Das operative Ergebnis (Ebit) stieg um 152,0% auf 60,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 23,9 Mio. Euro). Dies entspricht einer Ebit-Marge von 20,4% (Vorjahreszeitraum: 12,5%).

Die Entwicklung wurde insbesondere durch die starke Nachfrage und das hohe Auslieferungsvolumen für Einzelequipment, darunter auch Upgrade-Pakete zur Steigerung des Wirkungsgrades der Solarzellen, getragen. Highlights waren neben der Inbetriebnahme einer 60-MW-Produktionslinie beim chinesischen Staatsbetrieb Lu’an Group Corp. die Bestellung schlüsselfertiger Linien zur Herstellung kristalliner Solarzellen zweier großer chinesischer Unternehmen.

Sinkender Umsatz und Verluste bei Dünnschichtmodulen

Im Segment Dünnschichtmodul sank der Umsatz auf 11,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 48,0 Mio. Euro). Das operative Segmentergebnis (Ebit) betrug minus 24,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: minus 1,1 Mio. Euro) und wurde wesentlich durch Kosten für die technische Weiterentwicklung des Equipments belastet.

„Aufgrund der erfreulichen Auftragsentwicklung bestätigen wir unsere bei der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen erhöhte Prognose des Jahresumsatzes 2010 von 580 bis 600 Mio. Euro“, sagte Vorstandssprecher Robert M. Hartung. „Außerdem rechnen wir für 2010 mit einer Ebit-Marge von rund 11%.“

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