Relativ stabil Schaeffler meldet für das erste Halbjahr zufriedenstellende Zahlen

Quelle: Schaeffler 4 min Lesedauer

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Die Schaeffler-Gruppe hat heute ihren Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2025 veröffentlicht. Demnach liegt das Ergebnis nur leicht unter dem vom Vorjahr ...

Erfahren Sie hier, wie sich die Lage bei der Schaeffler-Gruppe im ersten Halbjahr 2025 in den einzelnen Unternehmenssektoren entwickelt hat und warum ...(Bild:  Schaeffler)
Erfahren Sie hier, wie sich die Lage bei der Schaeffler-Gruppe im ersten Halbjahr 2025 in den einzelnen Unternehmenssektoren entwickelt hat und warum ...
(Bild: Schaeffler)

In den ersten sechs Monaten des Jahres lag der Umsatz der Schaeffler-Gruppe bei 11.845 Millionen Euro und damit auf Basis von Pro-Forma-Zahlen währungsbereinigt im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert (12.421 Millionen). Auf Gruppenebene zeigte sich in den Regionen demnach ein heterogenes Bild. Denn während der Umsatz in den Regionen Europa und Großraum China im Pro-Forma-Vergleich währungsbereinigt um 5,2 Prozent und 6,1 Prozent unter den Vorjahreswerten lag, wuchsen die Umsätze in den Regionen Amerikas und Asien/Pazifik währungsbereinigt um 0,9 Prozent respektive um 5,5 Prozent. Die Schaeffler-Gruppe erreichte in den ersten sechs Monaten 2025 außerdem ein Ebit vor Sondereffekten in Höhe von 482 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = 531 Millionen). Die Ebit-Marge vor Sondereffekten von 4,1 Prozent lag im Pro-Forma-Vergleich auf Vorjahresniveau (4,3 Prozent). Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, kommentiert: „Im ersten Halbjahr 2025 hat sich die Gruppe auf Basis ihrer neuen Struktur mit vier produktorientierten Sparten erfolgreich weiterentwickelt!“ Erfreulich sei die positive Entwicklung der Sparte E-Mobility ebenso, wie die fortgesetzt starke Performance im Bereich Vehicle Lifetime Solutions, die erneut zur Stabilität und Stärke des Unternehmens beigetragen habe. Die marktbedingten Umsatzrückgänge in den Sparten Powertrain & Chassis sowie Bearings & Industrial Solutions konnte man mit der breiten Aufstellung der Gruppe also ausgleichen. Die Schaeffler-Gruppe ist laut Rosenfeld trotz des schwierigen Umfelds und der laufenden Integration auf einem guten Weg, ihr operatives Potenzial auszuschöpfen. Hier nun zu den Details ...

So sieht es bei Schaeffler bei der E-Mobility aus:

Im ersten Halbjahr 2025 stiegen die Umsätze der Sparte E-Mobility im Pro-Forma-Vergleich währungsbereinigt um 9,7 Prozent auf 2.419 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = 2.268 Millionen). Das sei vor allem auf den Anstieg der Produktion von elektrifizierten Fahrzeugen zurückzuführen. Insbesondere Produkthochläufe in den Regionen Europa und Amerika stellten sich als Wachstumstreiber heraus, heißt es. Der Auftragseingang der Sparte lag bei 4,6 Milliarden Euro. Davon entfielen 1,6 Milliarden auf das zweite Quartal 2025. Im Berichtszeitraum wurde in dieser Spare ein Ebit vor Sondereffekten von minus 461 Millionen Euro erzielt (Pro-Forma-Vorjahr = minus 584 Millionen). Das entspricht einer verbesserten Ebit-Marge vor Sondereffekten von -19 Prozent (Pro-Forma-Vorjahr = -25,7 Prozent). Die positive Entwicklung war im Wesentlichen auf den Volumenzuwachs zurückzuführen. Im zweiten Quartal des Jahres erzielte die Sparte ein Ebit vor Sondereffekten von -192 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = -260 Millionen), was einer Ebit-Marge vor Sondereffekten von -15,5 Prozent (Pro-Forma-Vorjahr = 22 Prozent) entspricht.

Die Schaeffler-Sparte Powertrain & Chassis:

Im Pro-Forma-Vergleich sanken die Umsätze der Sparte Powertrain & Chassis um währungsbereinigt 9,1 Prozent auf 4.547 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = 5.103 Millionen). Die Hauptursache war demnach ein Rückgang der Nachfrage durch die etablierten Hersteller in der Region Europa. Ebenfalls schrumpfte die globale Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Zusätzlich waren Effekte aus der strategischen Bereinigung des Portfolios zu verzeichnen. Der Auftragseingang der Sparte im ersten Halbjahr 2025 lag bei 4,7 Milliarden Euro. Davon entfielen 1,9 Milliarden Euro auf das zweite Quartal 2025. Im Berichtszeitraum erwirtschaftete dieser Schaeffler-Sektor ein Ebit vor Sondereffekten von 509 Millionen Euro (Pro-Forma-Vorjahr = 648 Millionen). Und die Ebit-Marge vor Sondereffekten lag im ersten Halbjahr 2025 bei 11,2 Prozent (Pro-Forma-Vorjahr = 12,7 Prozent), was insbesondere durch den Volumeneffekt sowie mit negativen Währungskursauswirkungen zu erklären ist.

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