Luftreinhaltung CFK-Feinstaub am Emissionsort erfassen

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Leichte Faserverbundkunststoffe wie CFK ersetzen zunehmend Stahl und Aluminium im Fahrzeug- und Maschinenbau sowie in der Luftfahrtindustrie. Die trockene Zerspanung dieser Materialien verursacht viel Staub, der gesundheitsschädlich ist. Reven bietet dafür Lufttreiniger.

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Luftreiniger für die CFK-Zerspanung von Reven.
Luftreiniger für die CFK-Zerspanung von Reven.
(Bild: Reven)

Problematisch sind bei der trockenen Zerspanung vor allem die Feinstaub-Emissionen im Nanobereich. Sie bedrohen die Gesundheit der Mitarbeiter, weil sie durch die Atmung tief in die Lunge vordringen. Da die Partikel elektrisch leitfähig sind, können sie auch Störungen an den Antrieben und in den Schaltschränken hervorrufen. CFK-Feinstäube sollten folglich möglichst dicht an der Quelle erfasst und abgeschieden werden.

Zerspanungspartikel werden ausgespült

Als Problemlöser empfiehlt die schwäbische Rentschler Reven GmbH seinen mehrstufigen Luftreiniger CR aus Edelstahl. Seine ausziehbaren Filtermodule scheiden selbst Mikropartikel mit weniger als 2,5 µm Durchmesser zu 99,9% ab, wie das Unternehmen mitteilt. Wichtigste Komponente ist ein X-Cyclone-Abscheider, der aufgrund der mehrfachen Umlenkung der Rohluft die CFK-Partikel zentrifugiert. Als weitere Einschubmodule gibt es einen Luftwäscher und einen Späneschutz, heißt es weiter. Zum Luftwäscher Revex gehört ein Düsenstock, der die Abscheidelamellen mit Wasser benetzt und die Zerspanungspartikel ausspült.

Die flexible Filterbestückung erlaubt die genaue Abstimmung des CR-Luftreingers auf den Anwendungsfall. Auf Wunsch des Kunden stellt Reven zunächst ein Testgerät auf und führt Messreihen durch, ehe die endgültige Bestückung beschlossen wird.

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