Roschiwal + Partner CFK-Spindelschlitten für Werkzeugmaschinen reduziert Gewicht deutlich

Die Augsburger Ingenieurgesellschaft Roschiwal + Partner Ingenieur GmbH präsentiert auf der EMO 2011 in Hannover erstmals einen Spindelschlitten für Werkzeugmaschinen auf CFK-Basis. Das gemeinsam mit der SGL Group entwickelte Bauteil senkt das Gewicht von 165 (Spindelschlitten aus Guss samt Spindel) auf 50 kg.

Anbieter zum Thema

Die Gewichtsersparnis sorge je nach Anforderung für bessere Beschleunigungs- und Verzögerungswerte und ermögliche eine geringere Antriebsleistung bei kompakter Bauweise der Antriebe. Darüber hinaus entlaste das verringerte Massenträgheitsmoment außer den Führungen alle nachgelagerten Baugruppen wie Kreuzschlitten, Querbalken oder Maschinenständer. Ein entsprechendes Downsizing der Antriebe in der Leistung und bei den Einbaumaßen senke den Bedarf an Energie und Material und könne somit einen nennenswerten Beitrag zum Konzept einer „grünen Maschine“ leisten.

CFK-Faserlagen nach unterschiedlichen Kraftflüssen ausgerichtet

Die Kohlefaserlagen, aus denen der Spindelschlitten gebacken wird, sind nach den unterschiedlichen Kraftflüssen ausgerichtet, die auf den Spindelschlitten einwirken. Es besteht aus einem biege- und torsionssteifen Vierkantrohr mit einem Hartschaumkern, der zunächst für die exakte Formgebung der CFK-Lagen und später im Betrieb für die notwendige Dämpfung sorgt, heißt es. Die gesamte Konstruktion ist zum Patent angemeldet.

Roschiwal + Partner Ingenieur auf der EMO Hannover 2011: Halle 12, Stand B89

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:381462)