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Präzisionsmesszentrum ersetzt bis zu sechs Einzelsysteme
Eine der Messmaschinen, die für ein zukunftssicheres Qualitätsmanagement von Verzahnungen im Rahmen von Industrie 4.0-Prozessen ausgelegt ist, hat Klingelnberg auf der AMB ebenfalls dabei: Das automatische CNC-Präzisionsmesszentrum P 26 gilt als Kompaktgerät für Werkstückdurchmesser bis 260 mm. Das zugrunde liegende Maschinen- und Softwarekonzept sei für die Messung von komplexen Antriebskomponenten optimiert. Klingelnberg betont, dass diese Idee bis zu sechs konventionelle Messgeräte ersetzen kann, und zwar Verzahnungsmessung, allgemeine Koordinatenmessung, Form- und Lagemessung, Rauheitsmessung, Konturmessung sowie optische Messtechnik. Höchste Mess- und Reproduziergenauigkeiten garantiere man – die P-Serie stelle nicht umsonst einen weit verbreiteten Standard in der Industrie dar. Die P 26 präsentiert sich dabei bereits im neuen, ergonomisch optimierten Klingelnberg Design.
Digitales Identifkationsverfahren für Werkzeuge und Spannmittel
Mit dem Smarttooling, erklärt Klingelnberg, bietet das Unternehmen ein digitales Identifikationsverfahren für Werkzeuge und Spannmittel und bindet so seine Kegelradfräsmaschine noch weiter ins Industrie-4.0-Umfeld ein. Es gehe dabei darum, Prozesse, die heute noch manuell ausgeführt würden, durch Softwareunterstützung effizienter zu gestalten. Das bildet nach Erkenntnis von Klingelnberg die Basis für Traceability, also für den 360 °-Blick auf die Produktionsmittel. Die zusätzlich zur Verfügung stehenden Daten stellen anschließend die Grundlage, um das Potenzial für diverse Prozessoptimierungen weitestgehend ausschöpfen zu können. Das Ziel dabei sie es, die Kunden proaktiv bei der Reduzierung von Kosten und der Steigerung der Fertigungsqualität zu unterstützen.
Vernetzte Stirnradfertigung live erleben
Und um zu demonstrieren, wie sich mithilfe der digitalisierten Lösungskonzepte von Klingelnberg die Speed Viper und das Präzisionsmesszentrum P 26 im Sinne einer Industrie-4.0-Fertigung in der Produktionspraxis einsetzen lassen, sind beide Maschinen auf der AMB direkt vernetzt. Messebesucher könnten so am Klingelnberg Stand in Halle 5, Stand 5C80, das Closed Loop- Konzept für Stirnräder live erleben.
Für das Cyber-Physische Produktionssystem, bei dem jeder Schritt entlang der Wertschöpfungskette durch einen digitalen Zwilling beschrieben wird, hatte Klingelnberg erst im Juni 2018 den Best of Industry Award in der Kategorie „Industrie 4.0“ erhalten, der vom Fachmagazin MM Maschinenmarkt verliehen wird.
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