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Klingelnberg auf der AMB 2018

Closed Loop-Konzept für die Stirnradbearbeitung feiert AMB-Premiere

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Höfler-Stirnrad-Wälzschleifmaschine des Typs Speed Viper 180 mit Closed Loop-Technik gehört am Stand von Klingelnberg zu den Highlights in puncto Stirnradbearbeitung. Sie gilt nach Aussage des Herstellers als Vorreitersystem auf dem Weg in die Industrie 4.0. Zu sehen in Halle 5 am Stand C80.
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Die Höfler-Stirnrad-Wälzschleifmaschine des Typs Speed Viper 180 mit Closed Loop-Technik gehört am Stand von Klingelnberg zu den Highlights in puncto Stirnradbearbeitung. Sie gilt nach Aussage des Herstellers als Vorreitersystem auf dem Weg in die Industrie 4.0. Zu sehen in Halle 5 am Stand C80. (Bild: Klingelnberg)

Klingelnberg präsentiert sich zum ersten Mal auf der AMB. Industrie-4.0-fähige Zerspanungssysteme und passende Präzisionsmessanlagen sollen diese Ausstellerpremiere in Halle 5 am Stand B80 würzen.

Ein Highlight des Klingelnberg-Auftritts ist die Stirnradwälzschleifmaschine Speed Viper 180, heißt es. Mit dieser Anlage will das Unternehmen seine Kompetenz als Vorreiter in Sachen Industrie 4.0 beweisen und demonstriere, wie damit Kosten gespart und die Produktivität bei der Stirnradfertigung gesteigert werden könnten, wenn das Potenzial digital unterstützter Prozesse voll ausgeschöpft werde.

Smarte Stirnradschleifmaschine für die Großserienfertigung

Die neue Speed Viper Generation ist auf hohe Produktivität und Robustheit des Schleifprozesses konzipiert und erfüllt damit alle Anforderungen, die in einer modernen Großserienproduktion erforderlich sind: kurze Rüstzeiten, minimale Taktzeiten, innovative Softwarelösungen sowie die digitale Prozess- und Qualitätskontrolle im Closed Loop-System. Der Closed Loop für Stirnräder, erkärt das Unternehmen, basiert auf einer offenen Schnittstelle und automatisiert die Maschinenkorrektur. Damit gehe der Anbieter einen weiteren konsequenten Schritt zur Digitalisierung in der Zahnradfertigung. Denn wegen der vielen dazugehörigen Applikationen und Softwaretools baue Klingelnberg so eine zentrale Produktionssteuerung auf, die, wie betont wird, zu einer Vereinheitlichung der erzielten Bearbeitungsergebnisse auf unterschiedlichen Maschinen – ja sogar in unterschiedlichen Werken führt.

Branchenflexibles Schleifsystem für Stirnräder

Abhängig vom Modell ist die Speed Viper für maximale Werkstückdurchmesser von 80, 180 und 300 mm ausgelegt. Das entspreche den gängigen Bauteilgrößen der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche sowie deren Zulieferern, auf die sich die Speed Viper hauptsächlich ausrichte und erfülle die hohen Produktivitätsanforderungen dieser Industrie in besonderem Maße. Im März hat Klingelnberg für dieses System außerdem den iF Design Award in Hannover erhalten, heißt es.

Aber auch für Stirnräder in Industriegetrieben und für Anwendungen in der Robotik ist die Baureihe bestens geeignet, wie Klingelnberg anmerkt. Denn mit Gear Operator etwa, einer, wie es heißt, neu entwickelten Bediensoftware, steht eine einfach handhabbare Bedienphilosophie im Fokus des Geschehens. Mit dieser Software, die das Personal über ein modernes Touchscreen-Display Schritt für Schritt durch Maschinenfunktionen führe, setze Klingelnberg einen neuen Standard in puncto Maschinenbedienung und Prozessstabilität.

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