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Das Angebot von Autodesk Simulation 360 umfasst daneben die Analyse von Spritzgussprozessen sowie weitere spezialisierte Produkte, beispielsweise eine Windkanalsimulation, die als Plug-in für die Flächenmodellierungs-Software Autodesk Alias zur Verfügung steht. Damit können Industriedesigner Fluss- und Windkanalanalysen durchführen, die Änderungen bei Windrichtung und -geschwindigkeit fast in Echtzeit in die Simulation mit einbeziehen.
Die Zukunft liegt in „Realtime-Simulation“ während der Konstruktion
Die Cloud gewinnt immer mehr an Bedeutung, auch wenn die Entwicklung der cloud-basierten Simulation noch am Anfang steht. „Realtime-Simulation“, also eine während der Konstruktion im Hintergrund laufende Simulation, wird immer wichtiger. Bereits heute steht Konstrukteuren lokal das Plug-in Autodesk Simulation DFM für verschiedene 3D-Konstruktionsprogramme zur Verfügung. Die Abkürzung „DFM“ steht für „Design for Manufacturing“ und ist für digitale 3D-Modelle von Kunststoffprodukten gedacht.
Anhand der Echtzeitanalyse, die auf der Kunststoffsimulationslösung Autodesk Moldflow basiert, erhalten die Konstrukteure bereits in frühen Entwicklungsphasen unmittelbare Rückmeldung darüber, ob das geplante Produkt so für den Spritzgussprozess geeignet ist (Bild 2 – siehe Bildergalerie). Auch Feedback zur Umweltverträglichkeit und zu den Kosten sind mit Autodesk Simulation DFM möglich (Bild 3).
Simulationsgesteuerte Konstruktion und Planung macht Produkte schneller marktreif
Simulationsspezialisten und Spezialsoftware spielen auch in Zukunft eine Rolle. Autodesk Simulation 360 macht es jedoch möglich, einem größeren Anwenderkreis solche Software zugänglich zu machen – nämlich Ingenieuren in der Produktentwicklung und Konstruktion. Das ist ein großer Schritt in Richtung simulationsgesteuerte Konstruktion und Planung, womit Produkte schneller und kostengünstiger zur Marktreife gebracht werden können.
* Erwin Burth ist Simulation Sales Manager bei der Autodesk GmbH in 81379 München
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