CNC-Werkzeugmaschinen

CNC-Werkzeugmaschinen von Haas sichern Oldtimer-Kompetenz

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Haas-Maschinen sollten den Unterschied machen

„Ich wusste, dass wir unsere alten Maschinen erneuern mussten“, erinnert sich Stokes. „Und ich wusste, dass Tony, wenn wir in Haas investieren würden, es sich noch einmal überlegen würde. Ich kannte bereits eine Menge Leute, die mit Maschinen von Haas arbeiteten. Daher hatte ich keine Bedenken, mir auch welche zuzulegen.“

Er hatte vor, auf lange Sicht möglichst viele Bearbeitungsabläufe im eigenen Unternehmen zu halten. „Anfangs wollte ich wirklich alles selbst machen“, sagt er. „Doch nachdem ich fünf Jahre lang an sieben Tagen die Woche jeden Tag 18 Stunden gearbeitet hatte, wurde mir klar, dass das nicht zu schaffen war.

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Wenn man aber Zulieferer beauftragt, erkennt man schnell, dass sie es nicht so machen, wie man es gerne hätte.“ An so manch einem Tag stehen in der Werkstatt der JSW Group vielleicht mehrere Alfa 8C, die für gewöhnlich medienscheuen, renommierten Sammlern oder bekannten Geschäftsleuten gehören. Ein häufiger Gast in der Werkstatt ist beispielsweise der Gewinner des 24-Stunden-Rennens von Le Mans des Jahres 1932.

„Der Besitzer dieses Fahrzeugs, und viele andere auch, würde niemals mit dem Originalmotor ins Rennen gehen, da er historisch gesehen viel zu wertvoll ist. Stattdessen fertigen wir einen Ersatzmotor nach seinen Vorgaben an. Das machen wir mit Motoren, Getrieben und Achsen. Wenn man das Auto im Rennen also hart rannehmen möchte, dann ist das möglich, ohne das Original zu beschädigen. Sämtliche Bearbeitungen an den Teilen erledigen die Maschinen von Haas.“

Von den drei Haas CNC-Werkzeugmaschinen hier besitzt die VF-5 eine Spindel mit 10.000 min-1, während die Spindeln der VF-2 und der VF-6 mit bis zu 7500 min-1 drehen. Zwei der Maschinen sind mit einem Drehtisch von Haas als vierte Achse ausgestattet.

„Zurzeit verfügen wir über den Großteil der Maschinenleistung und Kapazität, die wir benötigen. Wir müssen sehr große Kurbelgehäuse für luftgekühlte Motoren bearbeiten. Daher brauchen wir eine Maschine mit Verfahrwegen von 1,6 m, sodass die VF-6 wirklich ideal ist. Sie hat viele Werkzeuge (24 + 1) und wir fahren sie mit einer vierten Achse. Diese nutzen wir, wenn die Maschine über Nacht Teile, beispielsweise Achszapfen, produziert. Tagsüber belegen wir den Rest des Maschinenbetts mit anderen Arbeiten. Im Augenblick fräsen wir Motorenblöcke, die in zwei identischen Hälften gefertigt werden. 95 % unserer Motorenteile können wir mit vier Achsen produzieren, da die Bearbeitung des Kanals nicht besonders kompliziert ist.“

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