Zwischentief Umbaukosten drücken Continental in die Verlustzone

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Der Zulieferer Continental – kurz Conti – schreibt derzeit rote Zahlen, weil man Sonderausgaben hatte, um das Unternehmen neu aufzustellen ...

Wie nun bekannt wurde, haben die Umbauaktionen beim Continental-Konzern im letzten Jahr für herbe Verluste gesorgt. Hier mehr zu den Zahlen und Prognosen ...(Bild:  Continental)
Wie nun bekannt wurde, haben die Umbauaktionen beim Continental-Konzern im letzten Jahr für herbe Verluste gesorgt. Hier mehr zu den Zahlen und Prognosen ...
(Bild: Continental)

Der Reifenhersteller und Kunststofftechnikkonzern Continental ist 2025 in die roten Zahlen gerutscht, wie aus Hannover gemeldet wird. Gründe seien etwas die Sonderkosten für die Abspaltung des Autozuliefergeschäfts unter dem Namen Aumovio sowie für den Verkauf eines Teils der Kunststofftechnik-Sparte Contitech. Das hat schließlich für Conti zunächst Verluste gebracht. Weil die Umbauaktionen buchhalterisch mit rund 1,2 Milliarden Euro an Belastungen zu Buche schlugen, stand nach 1,2 Milliarden Euro Gewinn ein Jahr zuvor nun ein Minus von 165 Millionen Euro in den Büchern, wie es weiter heißt. Die Dividende soll aber von 2,50 auf 2,70 Euro steigen.

Conti-Chef befürchtet weiteren Umsatzrückgang

Nach dem Jahresverlust setze Conti nun auf eine Besserung bei der Profitabilität im Tagesgeschäft des neuen Jahres. So gehe der Dax-Konzern bei der um Sondereffekte bereinigten Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern im neuen Jahr von elf bis 12,5 Prozent aus, so die Prognose. Im Vorjahr war die Marge – wie bereits im Wesentlichen bekannt – von elf auf 10,3 Prozent gefallen. Beim Umsatz rechnet Conti-Chef Christian Kötz mit einem weiteren Rückgang auf 17,3 bis 18,9 Milliarden Euro, was er unter anderem wegen der Zollbarrieren glaubt. Im letzten Jahr war der Erlös im schwierigen Umfeld um zwei Prozent (auf 19,7 Milliarden Euro) gesunken.

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