Damit es runder läuft

Continental wird nun tatsächlich zum reinen Reifenhersteller

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Contitech könnte an einen Finanzinvestor gehen

Nach dem Spin-Off von Aumovio will sich Continental nun, wie oben bereits erwähnt, auch von der Kunststofftechnik-Tochter Contitech trennen – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats soll der Unternehmensbereich im Laufe des kommenden Jahres veräußert werden. Erst aber will sich der Konzern vom Contitech-Geschäft mit Gummiprodukten für Automobilhersteller trennen. Der Bereich soll bis Jahresende verkauf sein. Als Käufer wird vermutlich ein Finanzinvestor zum Zuge kommen, wie das Unternehmen durchblicken lässt. Continental-Lenker Setzer zeigte sich dabei zuversichtlich, dass es auch für den verbleibenden Teil von Contitech mehrere Interessenten geben werde. Und zwar sowohl aus der Industrie als auch aus der Welt der Finanzinvestoren. Dabei nannte der Manager als mögliche Orientierungshilfe für den Verkaufspreis den letztjährigen Umsatz von 4,5 Milliarden Euro. Contitech liefert unter anderem Schläuche, Antriebsriemen und Förderbänder für die Industrie. Mit dem Verkaufserlös will der Konzern sich entschulden, heißt es weiter. Auch würde die Möglichkeit zu einer Sonderdividende und weiteren Aktienrückkäufen überprüft. Mittelfristig werde Continental die Erhöhung des grundsätzlichen Dividendenpotenzials innerhalb des bereits avisierten Korridors von 40 bis 60 Prozent eruieren. Setzer ist der Meinung, dass alle drei Geschäftsbereiche als dann eigenständige Unternehmen sozusagen Champions in ihrem Bereich darstellen und ihr Entwicklungspotenzial damit besser ausschöpfen können als im bisherigen Konzernverbund.

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